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Politik - Kärnten
© pixabay

Zur Klimaagenda:

Klimaschutz: Re­gie­rung legt Zwischen­bericht vor

Kärnten – Kärnten hat im Oktober 2019 die Erstellung einer Klimaagenda in der Landesregierung beschlossen. Damit bekennt sich das Land zu den internationalen Klimazielen und zu einer aktiven Klima- und Energiepolitik. Heute, Dienstag, am 10. März 2020, wurde in der Regierungssitzung der Zwischenbericht zur referatsübergreifenden Klimaagenda vorgelegt.

 3 Minuten Lesezeit (378 Wörter) | Änderung am 10.03.2020 - 18.59 Uhr

„Kärnten ist das erste Bundesland, das mit dieser Klimaagenda und dem damit verbundenen Zielsteuerungssystem koordiniert vorgeht, um eine kontinuierliche CO2-Reduktion herbeizuführen. Bis zum Jahr 2030 sollen 36 % der CO2-Emissionen eingespart werden“, berichten LH Peter Kaiser und Klima- und Umweltschutzreferentin LR.in Sara Schaar in der heutigen Regierungssitzung. „Der Bericht gibt einen Überblick zu laufenden bzw. sich in Planung befindlichen Maßnahmen zum Klimaschutz sowie zur Klimaanpassung. Die Fachabteilungen des Landes haben bis dato 74 Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Reduktion von CO2 gemeldet, die überwiegend in Umsetzung sind und die einen direkten Bezug zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen haben“, bestätigt Schaar. Dazu gehören Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Maßnahmen im Bereich Gebäude, Energieerzeugung und Energieeffizienz sowie Schritte in den Bereichen F-Gase, Mobilität, Landwirtschaft und Klimaanpassung.

„Klimaschutz ist eine Querschnittsmaterie“

Um allen bei der Erstellung der Klimaagenda beteiligten Personen bzw. Fachabteilungen einen Gesamtüberblick hinsichtlich der gemeldeten Maßnahmen zu ermöglichen, fand bereits ein erster gemeinsamer Workshop im Februar 2020 dazu statt. „Nachdem der Klimaschutz eine Querschnittsmaterie darstellt, sind eine verstärkte Zusammenarbeit und ein Austausch zwischen den Fachabteilungen sowie eine gemeinsame Betrachtungsweise und Bearbeitung ein wesentlicher Erfolgsfaktor […]“, bekräftigt Schaar. So einigte man sich dort bereits auf eine Zusammenarbeit z.B. im Bereich Photovoltaik auf Landesgebäuden, zum Thema Energiearmut – Schwerpunktsetzung Energieverbrauchsberatung durch SozialarbeiterInnen, im Bereich klimafreundliche Mobilität, die Fahrradmobilität zu stärken sowie auf eine Schwerpunktsetzung zum Thema Klimaschutz in Schulen.

Nächste Fortschrittsbericht im Herbst

Zugleich legt der Zwischenbericht auch die weitere Vorgehensweise fest. „Noch im März 2020 wird das Klimateam, das im Zuge der Realisierung der Klimaagenda gebildet wurde und aus Vertretern der Fachabteilungen besteht, zusammenkommen, um die erarbeiteten Maßnahmenvorschläge aus dem ersten Workshop weiter zu behandeln. Zudem werden Arbeitsgruppen in den Fachabteilungen sowie auch eine Arbeitsgruppe mit BürgerInnen, Vertretern von NGOs und weiteren Interessierten, wie etwa den ‚Fridays for Future‘ eingerichtet, um klimarelevante Problemstellungen und Themen zu diskutieren. Der nächste Fortschrittsbericht ist für Herbst 2020 geplant“, so Schaar weiter.

Im Vorfeld wurde für die Umsetzung der Klimaagenda eine Steuerungsgruppe, in der alle Mitglieder der Landesregierung vertreten sind, eingerichtet. „Klimaschutz ist eine Querschnittsmaterie, daher müssen so viele Beteiligte von unterschiedlichsten Ebenen wie nötig eingebunden sein.“, hält Kaiser fest.

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