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Coronavirus

Hallenbad schließt: Klagenfurt trifft weitere Maßnahmen

Klagenfurt – Im Namen von Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz wurde heute zu einer weiteren Pressekonferenz zu den weiteren Maßnahmen der Stadt im Umgang mit dem Coronavirus eingeladen.

 2 Minuten Lesezeit (355 Wörter) | Änderung am 11.03.2020 - 22.06 Uhr

Mittwochfrüh erhielt die Stadt den Erlass des Bundesministeriums, auf dieser Basis musste die Bürgermeisterin eine dementsprechende Verordnung erlassen. Diese übermitteln wir beiliegend. An der Krisensitzung nahmen Sport- und Seniorenreferent Vzbgm. Jürgen Pfeiler, Marktreferent Stadtrat Markus Geiger, STW-Vorstandsdirektor DI Erwin Smole, Messe-Geschäftsführer Dr. Bernhard Erler, Stadtphysika Dr. Brigitte Trattler und Magistratsdirektor Dr. Peter Jost teil.

Auf Basis des Erlasses und der Verordnung wurden weitere Präventiv-Maßnahmen getroffen:

  • Der Klagenfurt Ostermarkt 2020 wurde abgesagt.
  • Flohmärkte dürfen vorerst bis zum 3. April nicht stattfinden
  • Das Klagenfurter Hallenbad wird ab heute geschlossen
  • Die Freizeitmesse ist abgesagt.
  • Die Wochenmärkte Donnerstag, Freitag und Samstag werden im Hinblick auf die Besucherzahlen beobachtet, ebenso wird darauf geachtet, dass sich in der Halle nicht mehr als 100 Menschen aufhalten. Danach erfolgt eine Evaluierung.
  • Bereits gestern, Dienstag wurden alle Seniorenveranstaltungen der Stadt abgesagt und ersucht, im Seniorenheim Hülgerthpark die Besuche nach Möglichkeit zu reduzieren und besonders hier die Hygieneempfehlungen einzuhalten.
  • Der Mädchenflohmarkt Schwesterherz wurde abgesagt und auf 4. Oktober 2020 verschoben.

In den Klagenfurter Sporthallen finden die Spiele der 1. und 2. Bundesliga, der Regionalliga, Cupspiele und Turniere unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. In den Gemeindezentren werden ausschließlich Veranstaltungen unter 100 Besuchern stattfinden dürfen. Private Veranstalter müssen sich an die erlassene Verordnung halten.

Hygiene ist wichtig

„Es sind Vorsichtsmaßnahmen, die zum Schutz der gefährdeten Risikogruppen getroffen werden und die Verbreitung des Virus eindämmen sollen“, erklärt Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und appelliert auch an die Eigenverantwortung jedes Einzelnen, jeder Einzelnen. Es gelte Menschenansammlungen zu meiden, die Hygienemaßnahmen einzuhalten, auf Begrüßungsküsse und Händeschütteln zu verzichten. Eigene Schilder werden in den Amtsgebäuden des Magistrats darauf hinweisen, dass auf das Händeschütteln verzichtet wird. Stadtphysika Dr. Birgit Trattler wies extra noch einmal daraufhin, wie wichtig das richtige Händewaschen mit Seife ist, da die Seife den Fettpanzer des Virus aufbricht und es so eliminiert.

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Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz, Vzbgm. Jürgen Pfeiler, Stadtrat<br data-lazy-src=
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