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Aktuell - Kärnten
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Weitreichende Konsequenzen

Coronavirus: Das sind die aktuellen Entwicklungen

Kärnten – Jeden Tag gibt es Neuigkeiten rund um die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Gestern wurde von der Bundesregierung beschlossen, dass Schulen geschlossen werden. Landeshauptmann Peter Kaiser hat Kinderbetreuung zugesichert. Heimische Klein und Mittel Betriebe erhalten eine Soforthilfe. Für Polizisten wurde eine sofortige Urlaubssperre erlassen. Auch in Italien wurden weitere Maßnahmen umgesetzt.

 2 Minuten Lesezeit (310 Wörter) | Änderung am 12.03.2020 - 11.46 Uhr

Die derzeitige Lage rund um das Coronavirus stellt Österreich vor neue Herausforderungen, die es bisher wohl noch nicht gegeben hat. Seit gestern werden in Kärnten alle nicht gesperrten Grenzübergänge sowohl nach dem Epidemie-Gesetz als auch nach Grenzkontrollgesetz überprüft. „Die Grenzübergänge in Arnoldstein werden auf der Autobahn als auch auf der Bundesstraße 24 Stunden lückenlos kontrolliert“, gab Landeshauptmann Peter Kaiser gestern bekannt. Seit gestern ist ebenfalls bekannt, dass Schulen geschlossen werden. Viele Eltern stehen vor einem Betreuungsproblem.

„Betreuung garantiert“

Landeshauptmann Peter Kaiser sicherte Möglichkeiten zu, um „die Betreuung der Kinder für jene, die es sich nicht leisten können oder in Berufen sind, die unabdingbar sind, zu gewähren.“ Die Schulen sollen weiterhin geöffnet haben und Betreuung für Kinder bieten, die keine Möglichkeit haben, zu Hause zu bleiben. Die Lehrer sollen eben diese Schüler in Kleingruppen betreuen und den bereits erlernten Stoff mit ihnen vertiefen.

Soforthilfe für Unternehmen

Immer mehr heimische Unternehmen sind von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus negativ betroffen. Es entstehen teilweise Mehrkosten, die schwer finanzierbar sind. Um den finanziellen Schaden abzufedern, gab Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck heute bekannt, insgesamt zehn Millionen Euro zur raschen Hilfe für heimische Kleine und Mittlere Betriebe (KMU) zu gewähren.

Urlaubssperre für Polizisten

Auch für Polizisten werden weitere Maßnahmen getroffen. In einem internen Schreiben des Bundesministeriums hieße es, dass ab sofort und bis auf Weiteres eine generelle Urlaubssperre verhängt wurde, so berichtet Oe24. Diese Maßnahme gelte zur Sicherstellung eines effektiven Aufgabenvollzuges und zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes. Die Maßnahme alle 25.000 Polizisten im Dienst zu lassen gelte bis Ende April, berichtet Oe24.

Italien schließt Geschäfte

Auch in Italien spitzt sich die Lage deutlich zu. Hier wurden landesweit alle Geschäfte bis auf Supermärkte und Apotheken geschlossen, wie der ORF berichtet.

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