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Coronavirus:

Kurz:„Aufrecht bleibt, was ein Staat braucht um funktionsfähig zu bleiben“

Österreich – Wie beinahe jeden Tag seit Beginn der Corona-Krise standen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Innenminister Karl Nehammer (beide ÖVP) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auch heute wieder im Bundeskanzleramt vor der Kamera und informierten über die aktuellsten Maßnahmen zur Vermeidung der Ausbreitung des Coronavirus.

 2 Minuten Lesezeit (316 Wörter) | Änderung am 13.03.2020 - 14.38 Uhr

Ziel der getroffenen Maßnahmen sind nach wie vor Kontakte bei großen Menschenmassen zu reduzieren, um eine Ausbreitung des Virus einzudämmen. Für die Regierung ist klar, dass es Teile der Wirtschaft gibt, die weniger essenziell sind als andere. Es sei klar, dass Apotheken, die Postinfrastruktur, die Kommunikationstechnologie und der Lebensmittelhandel unverzichtbar seien. Und dann gibt es Bereiche, die zwar für Einschränkungen sorgen, aber für einige Wochen durchaus verzichtbar wären.

Geschäftsschließungen stehen bevor

„Ab Montag müssen wir unser soziales Leben auf ein Minimum zu reduzieren“, so Bundeskanzler Sebastian Kurz. Ab Montag werden Restaurants und Bars deshalb nur bis 15 Uhr geöffnet bleiben. Geschäfte werden ab Montag schießen. „Die Versorgung bleibt aber weiterhin erhalten“, so Kurz. Das heißt, Lebensmittelgeschäfte, Banken, Apotheken, Post und weitere notwendige Geschäfte  bleiben weiterhin offen und zugänglich. „Aufrecht bleibt, was ein Staat braucht um funktionsfähig zu bleiben“, garantiert Kurz.

Lebensmittelhandel bleibt offen

Derzeit werden wieder vermehrt Hamsterkäufe in Kärnten getätigt. Die Regale in vielen Geschäften stehen leer. Es herrscht Ausnahmezustand, beschreibt eine Mitarbeiterin gegenüber 5 Minuten. Nicht destotrotz: Die Regierung versichert, dass der Lebensmittelhandel geöffnet bliebe.

Gebiete in Tirol unter Quarantäne

In Tirol gebe es eine rasante Ausbreitung. Unter Quarantäne gestellt werden dort das Paznauntal und St. Anton am Arlberg. Die Gebiete werden ab sofort isoliert. Österreicher in diesen Gemeinden sowie Urlauber und Mitarbeiter in diesen Gemeinden werden selbstverständlich bestens versorgt und haben in 14 Tagen die Möglichkeit ihr gewohntes Leben fortzusetzten. Versorgung ist natürlich gewährleistet, sie werden von Betrieben in dieser Gegend und den Einsatzkräften versorgt.

Weltweite Reisewarnung

Gestern Abend, am 12. März, hat Österreich alle Länder weltweit auf „Hohes Sicherheitsrisiko“ (Sicherheitsstufe 4 von 6) gesetzt. Das bedeutet, dass von allen nicht unbedingt notwendigen Reisen abgeraten wird – auch innerhalb Österreichs. 

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