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Leute - Klagenfurt
© Pixabay

Gesundheit geht vor:

„Liebe ältere Generation, passt auf euch auf!“

Kärnten – Wie soeben bekannt wurde, gibt es nun bereits den 5. Coronavirus-Fall in Kärnten. Die Krankheitswelle hat uns erreicht. Die Regierung rät uns, unsere sozialen Kontakte einzuschränken und seltener Einkaufen zu gehen. "Liebe ältere Generation, bitte bleibt zu Hause", appelliert eine Verkäuferin aus Klagenfurt, die hauptsächlich Kundschaft der Riskogruppe in ihrem Lebensmittelgeschäft wahrnimmt. "Sie erkennen den Ernst der Lage nicht!"

 2 Minuten Lesezeit (332 Wörter)

Die Pandemie hat nun auch Kärnten erreicht. Derzeit zählen wir fünf Fälle der Coronaerkrankung. In Österreich verbreitet sich der Coronavirus bereits rasant. Die Regierung hat Maßnahmen getroffen, um eine Ausbreitung einzudämmen und vor allem, um unsere ältere Generation zu schützen. Leider berichten uns einige 5 Minuten Leser, dass gerade die Personen der Risikogruppe oft sehr leichtfertig mit dieser Krise umgehen.

„Tägliches Einkaufen vermeiden“

„Die Senioren spielen echt mit ihrer und unserer Gesundheit“, beschreibt eine Verkäuferin aus Klagenfurt. „Meine älteste Kundin mit 90 Jahren kommt ganz normal einkaufen“, zeigt sie sich besorgt. „90 % unserer Kundschaft sind alte Menschen“, erfahren wir. „Und wenn man sie darauf anspricht, zeigen sie keinerlei Sorge oder Verständnis“, sagt die Leserin aus dem Lebensmittelhandel. „Ich bin schon so besorgt und auch sauer“, sagt sie. „Und dann UNS noch auslachen, weil wir Handschuhe tragen!“

„Ernst der Lage nicht erkannt“

Ein weiterer Leser hat sich bei uns gemeldet. Er wollte seinen Nachbarn den Einkauf abnehmen und hat an der Haustüre seine Hilfe angeboten. „Sie wollten meine Hilfe nicht, denn sie wären in den nächsten Tagen eh nicht zu Hause“, erzählt uns der Klagenfurter. „Der Grund ist ein bereits lange gebuchter Thermenaufenthalt. Nachdem die gebuchte Therme nun geschlossen wurde, hat das Reisebüro kurzerhand umgebucht“, so der Leser. „Ich verstehe das nicht. Wie kann man in Zeiten wie diesen seelenruhig in den Wellnessurlaub fahren, noch dazu als Risikogruppe?“

„Bitte bleibt zu Hause!“

Einige weitere Leser haben sich an uns gewandt und erzählen uns von ihren Beobachtungen. „In der Stadt laufen nur ältere Menschen herum“, sagt zum Beispiel einer. „Bitte bleibt doch zu Hause und geht nur, wenn es wirklich notwendig ist hinaus“, bittet eine Leserin. „Wir müssen die Krise gemeinsam durchstehen. Ich glaube jeder Nachbar würde den Älteren auch etwas vom Einkaufen mitnehmen, man braucht doch nur fragen“, so ein weiterer Leser. „Wir brauchen für unsere Enkel noch die Omas und Opas und Urlis. Schaut auf euch!“

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