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Wirtschaft - Klagenfurt
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Stadtwerke ändert Busplan

Geänderter Busplan: Zahl der Fahrgäste stark zurückgegangen

Klagenfurt – Coronavirus: Stadtwerke Klagenfurt setzen weitere Maßnahmen. Busfahrpläne werden ab Donnerstag angepasst. Versorgung mit Energie und Trinkwasser gewährleistet.

 4 Minuten Lesezeit (551 Wörter)

STW-Vorstand und KMG-Geschäftsführer Dipl.-Ing. Erwin Smole erklärt, warum es einen geänderten Busplan gibt: „Die Zahl der Fahrgäste ist aus den bekannten Verordnungen der Regierung gegen das Coronavirus stark zurückgegangen. Mit dieser Anpassung stellen wir für die Klagenfurter Bevölkerung ein akzeptables Grundangebot für den öffentlichen Verkehr zur Verfügung und gewährleisten zudem den Anschluss an den übrigen Regionalverkehr.“

Busplan: Ab 19. März angepasst

Der Busfahrplan der KMG Klagenfurt Mobil GmbH wird allerdings ab übermorgen, Donnerstag, den aktuellen Umständen leicht angepasst. Damit die Aufrechterhaltung des öffentlichen Verkehrs in der Landeshauptstadt garantiert werden kann, fahren ab 19. März die KMG-Busse auf allen Linien im 30-Minuten-Takt (siehe Fahrplan) und auf der Linie B im 20-Minuten-Takt – bis ca. 16.30/17 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt verkehren Busse der Linien 40, 50, 60, 85, 80 und 81 im 60-Minuten-Takt. Die letzte Abfahrt aller Linien erfolgt um 20/20.15 Uhr ab Heiligengeistplatz. Die Fahrplananpassungen gelten Montag bis Samstag. Sonntags gilt der so genannte Regelfahrplan. Die Bus-Bedienung nach Krumpendorf wird – wie bisher – von Montag bis Freitag aufrechterhalten, am Samstag gilt ebenso der Regelfahrplan. 

Fahrradverleih aufrecht

Das Fahrradverleihsystem Nextbike wird hingegen unverändert weiter betrieben. An allen 42 Stationen stehen in Klagenfurt und Umgebung rund 200 Fahrräder weiterhin zur Verfügung.

Kontakt auf Minimum reduziert

Der Krisenstab der Stadtwerke steht in ständigem Austausch mit den zuständigen Behörden und setzt permanent erforderliche Maßnahmen. STW-Vorstand Dipl.-Ing. Smole: „Als kritischer Infrastrukturbetreiber sind wir professionell darauf vorbereitet, die Energie- und Trinkwasserversorgung auch in Ausnahmesituationen zu gewährleisten!“ Die sozialen Kontakte werden auch innerhalb den Klagenfurter Stadtwerken auf ein Minimum reduziert. Ebenso werden, nur wo es dringend notwendig erscheint und unter Einhaltung aller Auflagen, Reparatur- und Montagearbeiten durchgeführt. Nicht sofort erforderliche Bauarbeiten werden hingegen eingestellt.
Viele weitere organisatorische Entscheidungen im Unternehmen sind derzeit darauf ausgerichtet, eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern. Ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von zu Hause aus tätig. Schlüsselkräfte, die vor Ort sein müssen, arbeiten räumlich getrennt vom Rest der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und in gesplitteten Teams bzw. verständigen sich per Videoschaltungen. Der Entstörungsdienst bleibt in ständiger Bereitschaft.

Energie-Abschaltung ausgesetzt

Die Stadtwerke setzen vorerst, wie berichtet, alle Energie-Abschaltungen und Mahnverfahren aus. In dieser ungewöhnlichen Situation sichert das Unternehmen die Versorgung von Strom, Wärme, Erdgas, Wasser und Internet für die Kundinnen und Kunden. STW-Vorstand Mag. Harald Tschurnig: „Wir wünschen allen unseren Kundinnen und Kunden sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass sie gesund bleiben! Gemeinsam werden wir diese Krise schaffen, Klagenfurt hält zusammen“.
Auf Grund der aktuellen Lage musste jedoch das STW-ServiceCenter in der Klagenfurter St. Veiter Straße vorübergehend geschlossen werden. Kundenanfragen werden via E-Mail ([email protected]) sowie über Telefon (0463 521 880) zu den üblichen Öffnungszeiten entgegengenommen. Bei Wartezeiten bitten wir jetzt schon um Nachsicht. Die Kundenkarten für die Busse können noch bis morgen, Mittwoch, im ServiceCenter erworben werden, das Kundenservice der Klagenfurter Mobil GmbH am Heiligengeistplatz bleibt bis auf weiteres für den Verkauf von STW-Kundenkarten jedoch geöffnet. Zählermontagen mit direktem Kundenkontakt werden zunächst ausgesetzt, neue Stromanschlüsse und Einschaltungen werden jedoch weiter – unter Berücksichtigung der Corona-Regeln – durchgeführt. Kunden, die in der Regel im ServiceCenter die Rechnungen bezahlen, werden gebeten, dies über Überweisungen und Online Banking zu machen.

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