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Politik - Villach
Im Krankenhaus de la Tour in Treffen werden bald 54 Betten für Patientinnen und Patienten mit leichterem Krankheitsverlauf bereitgestellt.
Im Krankenhaus de la Tour in Treffen werden bald 54 Betten für Patientinnen und Patienten mit leichterem Krankheitsverlauf bereitgestellt. © Fepress / Manfred J. Schusser

Für leichtere Krankheitsverläufe:

Neues Not­quartier: 54 Betten im Krankenhaus de la Tour

Treffen am Ossiacher See – Das Krankenhaus de la Tour in Treffen wird aufgrund der derzeitigen Situation zu einem Notquartier für infizierte Personen umgewandelt. 54 Plätze sollen dort für leichtere Krankheitsverläufe bereitgestellt werden.

 2 Minuten Lesezeit (311 Wörter) | Änderung am 17.03.2020 - 19.03 Uhr

Im Rahmen der Sitzung des Experten-Koordinationsgremiums am heutigen Dienstag, dem 17. März, wurde über die weiteren Maßnahmen im Land Kärnten informiert. Gesundheitsreferentin Beate Prettner teilte mit, dass im Krankenanstaltenbereich die Vorkehrungen laufend verstärkt werden: „Wir sind hier wirklich gut aufgestellt – es wird auf allen Ebenen permanent nachgeschärft. So wurde heute beschlossen, dass in Villach ein neues Notquartier zur Verfügung stehen wird: Und zwar können in de La Tour in Treffen 54 Plätze für leichtere Krankheitsverläufe freigemacht werden.“ Zudem teilte Prettner mit, dass Primarius Rudolf Likar zum Koordinator für den gesamten Intensivbereich in Kärnten bestellt wurde. „Mit ihm haben wir eine kompetente, umsichtige Persönlichkeit an der Spitze“, bedankte sich Prettner beim Primararzt für seine „selbstverständliche“ Bereitschaft.

Kaiser: „Nehmt die Schutzmaßnahmen ernst!“

Der Landeshauptmann Peter Kaiser verwies nach der heutigen Sitzung erneut darauf, dass Kur- und Rehab-Betriebe – in diesen werden nur mehr Akutfälle behandelt – so rasch als möglich für die Ausweitung der medizinischen Versorgungskapazitäten gewonnen werden sollten. An alle rückreisenden Kärntnerinnen und Kärntner aus Tirol, ob nun Urlauber und auch demnächst Bauarbeiter, richtete er den Apell die Schutzmaßnahmen ernst zu nehmen und sich so zu verhalten, dass es zu keiner Virusübertragung komme. Zudem forderte er die Baufirmen auf, ihre Mitarbeiter über die Coronasituation genau zu informieren.

Neue Hotline für Freiwillige

Erfreut zeigten sich Kaiser und Prettner, dass sich derzeit viele ehrenamtliche Helfer zu freiwilligen Einsätzen melden. „Um die Meldungen bündeln zu können, wurde heute vom Land Kärnten mit dem Roten Kreuz eine E-Mail-Adresse ([email protected]) bzw. die Telefonnummer 05 09 144 2020 eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr besetzt. Hier werden die Meldungen nach Qualifikationen und Berufsausbildungen sortiert, damit alle sinnvoll ihren Aufgaben zugeteilt werden können“, gaben sie bekannt.

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