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Aus Rücksicht auf Einsatzkräfte

Alpenverein appelliert, auf Bergtouren zu verzichten

Kärnten – Um alpine Notfälle in Zeiten der Corona-Krise zu verhindern und somit medizinische Kapazitäten freizuhalten, richtet der Alpenverein in einer aktuellen Aussendung den dringenden Appell an alle Bergsteigerinnen und Bergsteiger, vorläufig auf sportliche Aktivitäten in den Bergen zu verzichten.

 1 Minuten Lesezeit (175 Wörter) | Änderung am 18.03.2020 - 08.15 Uhr

Die Maßnahmen rund um das Corona-Virus spitzen sich zu, wie die bundesweit in Kraft getretenen Verkehrsbeschränkungen deutlich belegen. Sportliche Aktivitäten im Freien sind demzufolge nur stark eingeschränkt zulässig. Einige Aktive wird es – auch aufgrund der milden Wetterprognosen – in den kommenden Tagen wohl dennoch in die Berge ziehen. Der Alpenverein appelliert jetzt in einer aktuellen Aussendung an alle Bergsportler auf Skitouren oder Wanderungen zu verzichten.

„Einsatzkräfte werden für Krise gebraucht“

Aktuell wendet sich auch der Alpenverein mit einem dringenden Appell an alle Bergsportler: Der Alpenverein ruft dazu auf, in den kommenden Wochen auf Skitouren oder Wanderungen zu verzichten. „Derzeit wird das medizinische Personal dringend gebraucht und die Situation darf unter keinen Umständen durch Unfälle von Freizeitsportlern zusätzlich verschärft werden“, so Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora. Die aktuelle Lage ist angespannt genug, jetzt seien Besonnenheit, Rücksichtnahme und Solidarität gefragt, Tugenden, die im Bergsport eine lange Tradition haben.

Auch die Naturfreunde Österreich bitten in Zeiten der Coronavirus-Krise um ein risikoarmes Verhalten in den Bergen.

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