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Wirtschaft - Kärnten
Einige Lehrlinge Kärntnens unterstützen die Wirtschaft, statt die Schulbank drücken zu müssen.
Einige Lehrlinge Kärntnens unterstützen die Wirtschaft, statt die Schulbank drücken zu müssen. © Kelag

Schulfrei

1.245 Kärntner Berufsschüler verstärken ihre Betriebe

Kärnten – Durch das Coronavirus stehen auch viele Betriebe, die wichtige gesellschaftliche Funktionen aufrechterhalten, vor großen Herausforderungen. Sie bekommen nun Unterstützung durch ihre Lehrlinge, welche seitens des Bundes vom 18. bis 22. März aus zwingenden und im öffentlichen Interesse stehenden Gründen für schulfrei erklärt wurden.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 18.03.2020 - 11.30 Uhr

„Bei uns in Kärnten sind insgesamt 1.245 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen von dieser bundesweiten Schulfreierklärung betroffen. Sie nehmen im genannten Zeitraum ihre Tätigkeit im Betrieb auf“, teilte Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser heute, Mittwoch, mit. Die Berufsschulen wurden darüber bereits von Bildungsdirektor Robert Klinglmair informiert.

Dank an alle Helfer

„Viele Menschen in unserem Land helfen in dieser für uns alle herausfordernden Extremsituation vorbildhaft mit. Ich möchte mich nochmals als Landeshauptmann und persönlich bei allen – von der Kassiererin im Supermarkt bis zu den Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegepersonal in unseren Spitälern und Heimen – für die Aufrechterhaltung der Versorgung der Bevölkerung und der öffentlichen Ordnung bedanken. Sie alle leisten Herausragendes“, betonte Kaiser.

Lehrlinge unterstützen Wirtschaft

Seitens des Bundes wurden bereits Lehrlinge der Lehrberufe „Einzelhandel, Schwerpunkt Lebensmittelhandel“, „Einzelhandel, Schwerpunkt Feinkostfachverkauf“ sowie „Drogist“, „Großhandelskaufmann/Großhandelskauffrau“ und „Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz“ für schulfrei erklärt. In Abstimmung mit der Wirtschaftskammer Österreich wurde diese Liste vom Bund nunmehr um mehrere Lehrberufe aus dem Einzelhandel, über die Bäcker und Fleischverarbeiter bis hin zu unter anderem den Metalltechnikern, Elektrotechnikern oder Installations- und Gebäudetechnikern erweitert. Diese Berufe sind, wie von Bundesseite betont wird, von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung wichtiger gesellschaftlicher Funktionen, der Gesundheit, der Sicherheit und des wirtschaftlichen oder sozialen Wohlergehens der Bevölkerung. Hingewiesen wird zudem darauf, dass die generellen Präventionsmaßnahmen jedenfalls zu beachten sind und den Anordnungen der Gesundheitsbehörde Folge zu leisten ist.

Info: Kärntner Corona-Hotline: 050 536 53003; Bürgerservice: 050 536 22 132

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