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Die Region Aarlberg steht momentan unter Quarantäne.
Die Region Aarlberg steht momentan unter Quarantäne. © KK

COVID-19

Villacher berichtet aus Quarantäne­zone: „Wir haben keine Angst, dass es Engpässe geben wird!“

Villach/Arlberg – Viele Orte in Österreich stehen aktuell aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne. Wir haben mit einen 44-jährigen Villacher gesprochen, der seit 5 Tagen in der Vorarlberger Region Arlberg festsitzt.

 2 Minuten Lesezeit (321 Wörter) | Änderung am 18.03.2020 - 18.54 Uhr

Der Coronavirus versetzt ganze Orte in Quarantänezonen. Eine Zone ist die Vorarlberger Region Arlberg, in der auch der 44-jährige Villacher Max (Name geändert) seit fünf Tagen festsitzt. Er meint: „Wir sind seit fünf Tagen hier am Aarlberg abgeriegelt und unter Quarantäne, die Zufahrtsstraßen sind gesperrt. Generell haben wir aber keine Angst vor Engpässen bei Lebensmitteln oder Sonstigem!“

Jedes Jahr arbeitet der Villacher auf Saison am Arlberg und so pilgerte er auch heuer in die Vorarlberger Skimetropole. Am Freitag, dem 13. März 2020 aber, änderte sich im Ort alles schlagartig: „Wir wurden von unserem Dienstgeber verständigt, dass der Betrieb der Seilbahnen eingestellt ist. Dann wurde sogleich die Quarantäne verhängt“, schildert er. Daraufhin wurden „alle Zufahrtsstraßen zum Ort abgeriegelt. Einzig Touristen konnten noch ausreisen. Mitarbeiter wie wir hingegen, müssen vor Ort bleiben und wurden für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt!“

Keine Symptome – keine Tests

Aktuell ist der Villacher in einem Personalhaus untergebracht. „Wir sind hier mit Leuten aus der Gastronomie und von den Bergbahnen untergebracht. Über Symptone klagt niemand, es geht auch keiner der 80 Personen die hier untergebracht sind davon aus, dass er an Corona erkrankt sei,“ erzählt Max im Telefongespräch. „Getestet wurde aber auch niemand von uns. Wir gehen dennoch ganz normal dem Leben nach, dürfen kurz im Wald spazieren gehen, Einkaufen oder zur Apotheke. Wichtig ist eben, dass wir alle Tätigkeiten alleine machen.“

Polizei patroulliert – Märkte aufgefüllt

Im Ort selbst patroulliere die Polizei sehr intensiv. „Die Exekutive ist mit Schutzmasken und Handschuhen unterwegs. Wir sind aber nicht besorgt, denn die Lebensmittelmärkte im Ort sind voll gefüllt. Diese decken sich bereits zum Saisonanfang mit größeren Warenbeständen ein, die Lager sind also hier alle voll gefüllt,“ meint Max, der täglich im telefonischen Kontakt in seine Heimat steht.

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