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Aktuell - Kärnten
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"Akute Behandlungen werden durchgeführt"

KABEG-Spitäler: „Medi­zinische Akut­ver­sorgung ist ge­währ­leistet“

Kärnten – Die KABEG informiert heute, am Freitag, dem 20. März 2020, dass trotz der umfassenden Maßnahmen, die zurzeit in den KABEG-Spitälern zur Behandlung von COVID-Patienten getroffen wurden, die medizinische Akutversorgung selbstverständlich weiterhin in vollem Umfang gewährleistet ist.

 2 Minuten Lesezeit (281 Wörter) | Änderung am 20.03.2020 - 15.24 Uhr

„Selbstverständlich werden dringende Eingriffe und Behandlungen weiterhin wie gewohnt durchgeführt“, beruhigt Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Intensivkoordinator für Kärnten. Das betrifft sowohl den ambulanten, als auch den stationären und intensivmedizinischen Bereich.

Eigene Strukturen und Zugänge geschaffen

Um mögliche an COVID-19 erkrankte Patienten getrennt von den restlichen Patienten behandeln zu können, wurden eigene Strukturen und Zugänge geschaffen. Zudem soll eine möglichst rasche Erkennung von Verdachtsfällen eine Verbreitung des Virus im Krankenhaus verhindern. Für ganz Kärnten wurde insbesondere im Intensivbereich ein Versorgungskonzept erstellt. „Patienten, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, werden isoliert betreut, um eine Verbreitung im Krankenhaus zu vermeiden. Das bedeutet aber auch, dass intensivpflichtige Patienten, die nicht erkrankt sind, in eigenen Strukturen und sicher versorgt werden.“

Likar: „Wir haben alle Vorbereitungen getroffen“

„Ich möchte klar betonen, dass niemand, der erkrankt ist, aus Sorge vor einer Ansteckung das Krankenhaus meiden muss“, so Prof. Likar. Die Patienten können weiterhin darauf vertrauen, dass sie umfassend versorgt werden. „Wir haben alle Vorbereitungen getroffen, sodass die Patientensicherheit gewährleistet ist!“

Besonderer Schutz auch im Bereich der Mitarbeiter

Zusätzlich wurden auch für Verdachtsfälle bei Mitarbeitern eigene Maßnahmen getroffen. Neben den ohnehin bekannten Schutzvorkehrungen führt ein mobiles Screening-Team vermehrt Testungen für Mitarbeiter durch, um die Patienten als auch die Kollegen zu schützen.

Nicht dringliche Eingriffe werden verschoben

Notfälle und akute Behandlungen werden selbstverständlich durchgeführt. Gemäß den Empfehlungen des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wurden jedoch in den Akutspitälern der KABEG bereits alle geplanten Eingriffe und nicht dringlichen Untersuchungen bis auf Weiteres verschoben.

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