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Aktuell - Kärnten
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Kurzarbeitsmodel statt Kündigung

Reha-Mitarbeiter arbeiten weiter

Kärnten – Im Rahmen der heutigen Videokonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und den weiteren acht Landeshauptleuten teilte der Bundeskanzler dem Kärntner Landeshauptmann mit, dass es am Montag einen Erlass geben werde, in dem die Weiterbeschäftigung von REHA-Mitarbeitern geregelt ist.

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Kaiser hatte vor drei Tagen angeregt, das Reha-Personal mit dem ausgearbeiteten Kurzarbeitsmodell im Berufsleben zu halten und nicht zu kündigen. „Das bedeutet für die Betreiber der Anstalten, dass die Kosten für die Beschäftigten nicht von ihnen, sondern zur Gänze aus dem 38 Milliarden-Paket getragen werden“, so Kaiser. Anschober teilte dem Landeshauptmann mit, dass ab nächster Woche auch unter den Mitarbeitern im medizinischen Bereich, sie zählen zu kritischen Infrastruktur, es ebenfalls Testungen geben werde. Auf Anraten von LH Kaiser werden diese auch verstärkt im Pflegebereich erfolgen.

Zusammenhalt in Notsituationen

Von allen Landeshauptleuten und von den Regierungsmitgliedern wurde heute, die herausragende Leistung derer, die das gesamte System aufrechterhalten, thematisiert. Laut Kaiser sei ihr Einsatz beispiellos und ein Zeichen dafür, dass die Gesellschaft in der Lage ist, in der Not zusammenzuhalten. „Ich danke allen, die arbeiten müssen, im Handel, im Gesundheits- und Pflegebereich, in der Sicherheit aber auch in der Industrie. Sie alle tragen zur Aufrechterhaltung des sozialen Lebens bei, damit wir diese Krise bewältigen“, sagte Kaiser. Gesundheitsminister Anschober richtet erneut den eindringlichen Appell an die gesamte Bevölkerung, mindestens den 1-Meter-Abstand in allen Bereichen strikt einzuhalten.

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