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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Pixabay

Keine gröberen Schäden in Slowenien:

Nach Erdbeben: Sorge wegen Ge­fahr durch AKW Krsko

Kärnten & Slowenien – Am Sonntag, dem 22. März 2020, ereignete sich bei Zagreb ein starkes Erdbeben. 5 Minuten hat berichtet. Dies sorgt in der Kärntner Politik für Sorgenfalten. Das Atomkraft Krsko befindet sich in unmittelbarer Grenznähe zu Kärnten.

 2 Minuten Lesezeit (337 Wörter)

Einmal mehr besorgt, ob der Gefahren, die vom auf einer Erdebenlinie befindlichen AKW Krsko auch für die Bevölkerung Kärntens ausgeht, zeigt sich heute, Sonntag, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Er hat sich sofort nach Bekanntwerden in aller Früh bei Österreichs Botschafterin in Slowenien, Sigrid Berka, über Auswirkungen des Erdbebens auf den Betrieb des AKW informiert. Auch wenn Sloweniens Premier Janez Janša bekannt gab, dass das heutige Erdbeben keine gröberen Schäden in Slowenien angerichtet hat, und dass im von Slowenien und Kroatien gemeinsam betriebenen Kernkraftwerk Krško alles normal läuft, zeigt sich Kaiser alarmiert. Die slowenischen Behörden hätten entschieden, das AKW nicht abzuschalten, Analysen und Kontrollen bei laufendem Betrieb durchzuführen.

Kaiser: „Die Gefahr ist permanent da“

„Dieses Mal ist vielleicht alles gut gegangen, aber was ist beim nächsten Mal?“, gibt Kaiser zu bedenken. „Auch wenn ein Supergau wie in Fukushima vielleicht nie eintreten wird: Die Gefahr, die Ungewissheit, insbesondere in dem alten Reaktor in Krsko, ist permanent da. Daher ist der möglichst rasche Umstieg auf alternative Energiequellen mittel- und langfristig alternativlos“, betont Kaiser. Er erwarte sich insbesondere von der EU entsprechend rigorose Schritte und Hilfen für alle europäischen Staaten beim Ausstieg aus Atomenergie.

Darmann: „Die Strahlung kennt keine Staatsgrenzen“

Auch Kärntens FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann warnte heute erneut vor dem Risiko-Atomkraftwerk in Krsko und fordert wiederholt die sofortige Schließung. „Wie wir wissen, weist das AKW Krsko laut Seismologen von allen europäischen AKWs das höchste Erdbebenrisiko auf. Wie beim Virus, kennt auch die Strahlung keine Staatsgrenzen“, betont Darmann. „Jeder verlorene Tag bei der Krsko-Schließung ist ein Risikotag mehr für Mitteleuropa. Die Sicherheit der Bevölkerung hat Vorrang zu haben“, appelliert Darmann an die Verantwortungsträger in Slowenien und auf EU-Ebene.

„Kärntens FPÖ-Umweltsprecher LAbg. Christoph Staudacher verweist auf die jahrelangen FPÖ-Initiativen im Kärntner Landtag. „Das AKW in Slowenien ist eine latente Bedrohung für unser Land und eine Stilllegung ist unabdingbar“, erklärt Staudacher.

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