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Politik - Kärnten
Land und Kirche schmieden Achse der Solidarität.
Land und Kirche schmieden Achse der Solidarität. © Büro LH Kaiser

Solidarität leben:

Gemeinsam: Land Kärnten und Kirche arbeiten Hand in Hand

Kärnten – Die Folgen der Coronavirus-Pandemie werden weitreichende Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft nach sich ziehen. Darin stimmen Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser und Bischof Josef Marketz überein.

 2 Minuten Lesezeit (285 Wörter) | Änderung am 24.03.2020 - 12.21 Uhr

 „Wir müssen uns jetzt schon gemeinsam Sorgen um jene Menschen machen, die durch die Folgen von Corona auf Hilfe und Unterstützung durch den Sozialstaat und unsere solidarische Gemeinschaft angewiesen sind. Und das werden mit Sicherheit mehr Menschen sein, als bisher“, zeigten sich Kaiser und Marketz bei einem Gespräch über die Auswirkungen von Corona einig. Um alle notwendigen Kräfte zu vereinen, wollen Kaiser und Marketz gemeinsam einen runden Tisch aller karitativen Einrichtungen, angefangen von Caritas, Diakonie und Hilfswerk über Initiativen wie Nachbar in Not, Licht ins Dunkel bis hin zu Römisch-katholischer und Evangelischer Kirche sowie Islamischer Glaubensgemeinschaft und Politik initiieren. „Wir müssen uns und die Bevölkerung schon jetzt auf die noch auf uns zukommenden sozialen, menschlichen Probleme und Herausforderungen vorbereiten. Wir müssen den Menschen glaubhaft vermitteln, dass wir uns um sie kümmern. Sie müssen sicher sein, dass sie nicht alleine gelassen werden“, so Kaiser und Marketz

„Füreinander da sein“

Sowohl Landeshauptmann als auch Bischof zeigen sich überzeugt, dass gerade eine Krise, wie wir sie derzeit mit dem Coronavirus durchleben, bei vielen auch das Beste zum Vorschein bringt: füreinander da zu sein, zu helfen, Herzen zu öffnen, Solidarität zu leben! Das sei es auch, was Mut und Zuversicht für die Zukunft mache. Geht es nach Kaiser und Marketz, dann solle, auch wenn es auf den ersten Blick paradox klinken möge, eben nicht alles wieder so werden wie es vor Covid-19 war: „Es gilt die Lehren daraus zu ziehen und dann nicht wieder alles dem Primat der Wirtschaft, dem bisher beinahe alleine gültigen Streben nach Gewinnmaximierung unterzuordnen, sondern unter anderem eine solidarische Existenzsicherung für jede und jeden Einzelnen zu ermöglichen!“

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