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"Existenzbedrohend betroffen"

Land Kärnten plant Unter­stützung für Kunst- und Kultur­schaffenden

Kärnten – Auch die Kärntner Kunst- und Kulturschaffenden sowie Kulturveranstalter stellt die Corona-Krise vor große Probleme und Herausforderungen. Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser kündigte am Mittwoch eine Unterstützung seitens des Landes an.

 3 Minuten Lesezeit (394 Wörter)

Durch die geltenden und notwendigen Bundesvorgaben zur Bekämpfung des Coronavirus seien viele Kärntner Kunst- und Kulturschaffenden sowie Kulturveranstalter infolge Veranstaltungsabsagen und dem Ausfall von Engagements existenzbedrohend betroffen. Auch die noch nicht abschätzbare Dauer der Krisensituation erschwert die Planung und Vorbereitung der Veranstalter und Initiativen.

Kulturabteilung mit Bedarfserhebung beauftragt

„Unsere vielen Kunst- und Kulturschaffenden sind das kreative Rückgrat unseres Bundeslandes. Gemeinsam mit der von Igor Pucker geleiteten Kulturabteilung, der Kärntner Kulturstiftung und dem Kulturgremium werden wir unseren Teil dazu beitragen, so gut es irgendwie möglich geht, ihnen durch diese schwere Zeit zu helfen“, so Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser, der bereits frühzeitig vor über einer Woche, die Kulturabteilung mit einer Abfrage und Bedarfserhebung bei den Fördernehmern beauftragt hat.

Planungen mit der Kärntner Kulturstiftung laufen

Konkret werden Förderungen keine Schlechterstellungen im Falle von Absagen hervorrufen. Dazu werden nachgewiesene Aufwände für inhaltlich-künstlerische und organisatorische Vorbereitung bei Veranstaltungsabsagen anerkannt. Im Fall von zugesagten Förderungen mit Teilzahlungen im Rahmen von Jahresförderungen kann nach Prüfung der Kulturabteilung im Bedarfsfall ein Vorgriff auf nachfolgende Raten erfolgen. Zudem sollen im Sinne der Erhaltung und gesicherten Vielfalt des Kärntner Kulturlebens erforderliche und mögliche Verschiebungen von Veranstaltungen und Projekten mit entsprechend verlängerten Fristen hinsichtlich der Durchführung und der Nachweisprüfung begleitet werden. Zusätzlich laufen auch Planungen gemeinsam mit der Kärntner Kulturstiftung einen eigenen Kärntner Solidaritätsfonds einzurichten.

Kaiser: „Auch der Bund trägt Verantwortung“

Kaiser nimmt auch den Bund in die Pflicht: „Selbstverständlich liegt es auch in der Verantwortung der Bundesregierung, konkret in jener der für Kultur zuständigen Regierungsmitglieder, ein österreichweites Auffangnetz für Kunst- und Kulturschaffende sowie für Kulturveranstalter zu spannen.“ Kaiser wird sich im Rahmen einer für morgen, Donnerstag, angesetzten Videokonferenz mit den Landeskulturreferenten und Staatssekretärin Ulrike Lunacek dafür stark machen.

Virtueller Bummel durch Klagenfurter Galerien?

Währenddessen versuchen die Kärntner Kunst- und Kulturschaffenden ebenfalls auf Online-Angebote umzusteigen. So zum Beispiel die Galerien der Landeshauptstadt Klagenfurt. Die Stadtgalerie Klagenfurt und Alpen-Adria-Galerie bieten ab sofort – kostenlos – einen virtuellen Galerienbummel durch die größte je gezeigte Ausstellung von Zoran Music (Stadtgalerie) und die Präsentation der Kärntner Künstlerin Zorka L. Weiss.

Details zum virtuelle Galeriebummel:

Der virtuelle Galeriebummel findet auf Youtube statt:

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