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Leute - Villach
© Westbahnhoffnung

In der Corona-Krise

„Die Situation be­lastet uns sehr“: Westbahnhoffnung ist trotzdem für Menschen in Not da

Villach – Viele Institutionen für bedürftige Menschen mussten auf Grund der Coronakrise bereits vorübergehend schließen, so auch die Westbahnhoffnung. Der Verein versucht trotzdem, so gut es geht für Menschen in Not da zu sein.

 2 Minuten Lesezeit (319 Wörter) | Änderung am 25.03.2020 - 19.44 Uhr

Am 16. März schloss auch die Westbahnhoffnung vorübergehend ihre Türen. Täglich wurden dort für Menschen in Not warme Mahlzeiten gekocht. Durch die aktuellen Maßnahmen der Regierung gegen die Ausbreitung des Coronavirus ist dies nun vorerst nicht mehr möglich. „Wir haben versucht unsere Angebote so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. Die Situation ist für uns belastend, da die Menschen ja Hilfe benötigen“, erzählt Obmann und Gründer der Westbahnhoffnung Marjan Kac.

Westbahnhoffnung hilft weiterhin

„Zurzeit verfahren wir so, dass wir telefonisch und per E-Mail erreichbar sind, um so bestmöglich weiterhin Anfragen annehmen, darauf reagieren und helfen zu können“, schildert Kac die Situation. Mit einigen Gäste stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter also noch in Kontakt. „Wir helfen zum Beispiel dadurch, dass wir Lebensmittel laut den jetzigen Richtlinien vorbeibringen, oder bei sonstigen Anliegen helfen“, so Kac.

„Die Isolation ist für viele eine Herausforderung“

Die Isolation und die damit verbundene Einsamkeit sei für viele ebenfalls eine große Herausforderung, hier wird mit telefonischen Gesprächen geholfen. „Der größte Teil unserer Gäste verfügt über eine Wohnung. Für diejenigen die keine Wohnung haben, ist die Situation natürlich besonders herausfordernd“, erzählt der Obmann. Das seien in Villach zum Glück nicht so viele, aber doch einige. „Da wir unsere Gäste momentan nicht mehr unter den gewöhnlichen Umständen mit Grundbedürfnissen (Frühstück, Mittagessen, Duschmöglichkeit, Lebensmittel, Kleidung) unterstützen und versorgen können, bricht jetzt etwas Elementares weg. Die ganze Situation belastet uns sehr“, gesteht Kac.

Auch hier finden Bedürftige Hilfe

Laut dem Gründer der Westbahnhoffnung sei es aktuell immer noch möglich, bei anderen sozialen Vereinen, wie zum Beispiel der Arge Sozial und dem Together Point, Lebensmittel zu spenden und zu erhalten. „Auch dieser Service kann von Menschen in Not genutzt werden“, so Marjan Kac abschließend.

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