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Aktuell - Kärnten
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Leserfrage:

COVID-19-Maß­nahmen werden nicht ein­ge­halten: Wie ver­hält man sich?

Kärnten – Mitte März hat sich das Leben der Kärntnerinnen und Kärntner gravierend verändert. Soziale Kontakte wurden stark eingeschränkt, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Immer wieder sorgen diese Maßnahmen jedoch für Verunsicherungen. Viele Leserinnen und Leser wissen oft nicht, wie sie sich verhalten sollen. 

 2 Minuten Lesezeit (358 Wörter)

Eine Frage, die wir immer wieder von unseren 5 Minuten-Leserinnen und -Lesern hören, ist: „Was mache ich, wenn ich bemerke, dass jemand die vorgeschriebenen Verordnungen nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz nicht einhält?“ Daher haben wir für euch bei der Kärntner Landespolizeidirektion nachgefragt.

„4 Gründe, warum man sich in der Öffentlichkeit aufhalten sollte“

Waltraud Dullnigg, Pressesprecherin der Landespolizeidirektion Kärnten erklärt im Gespräch mit 5 Minuten: „Es gibt nur noch vier Gründe, warum sich Personen in der Öffentlichkeit aufhalten sollten.“ Dazu zählt die berufliche Tätigkeit, Besorgungen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, die Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen oder die Bewegung im Freien.

Was ist weiterhin möglich?

  • Berufliche Tätigkeit, wobei ein Abstand zwischen einzelnen MitarbeiterInnen von 1 Meter einzuhalten ist, sofern nicht durch entsprechende Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Besorgungen zur Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens (z.B.: Lebensmitteleinkauf, Gang zur Apotheke oder zum Geldautomat, Arztbesuch, medizinische Behandlungen, Therapie, Versorgung von Tieren). Es ist dabei ein Abstand von einem Meter von anderen Personen einzuhalten.
  • Betreuung und Hilfeleistung von unterstützungsbedürftigen Personen.
  • Bewegung im Freien alleine (z.B.: Laufen gehen, spazieren gehen) und mit Menschen, die im eigenen Wohnungsverband leben oder wenn ein Abstand von mindestens 1 Meter zu anderen Menschen sichergestellt. Sportplätze dürfen nicht betreten werden!

„Bevölkerung haltet sich an die Maßnahmen“

„Ansammlungen sollten unbedingt vermieden werden“, betont die Beamtin. Diese würde es aber nur selten geben. Die Bevölkerung halte sich größtenteils an die vorgeschriebenen Maßnahmen. Dullnigg plädiert auch weiterhin an die Vernunft der Bevölkerung: „Nehmt die Verordnungen ernst!“

Einhaltung der Maßnahmen wird von der Exekutive kontrolliert

Die Einhaltung der getroffenen Maßnahmen wird von der Exekutive kontrolliert. „Wenn es ein Problem oder eine Beschwerde gibt, dann sollte diese direkt bei der Polizei gemeldet werden“, beantwortet die Pressesprecherin die Frage unserer 5 Minuten-Leserinnen und -Leser. Allerdings sollte man auch hier zuerst die Vernunft walten lassen. „Es ist ein Unterschied, ob drei Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt leben, gemeinsam zusammensitzen oder ob 20 Leute eine Party feiern“, schließt Dullnigg.

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