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SYMBOLFOTO © Antje Ertl

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Nahe am Patienten: „Arzt­helferinnen leisten Großartiges“

Kärnten – Die Coronavirus-Krise traf nicht nur die Bevölkerung völlig überraschend. Auch für viele Arztpraxen kam die Pandemie unerwartet und die jetzt vorherrschenden Vorsichtsmaßnahmen konnten nicht vom ersten Tag an umgesetzt werden. "Trotz der Unsicherheiten und Ängste sind die Arzthelferinnen und Sprechstundenhilfen stets freundlich im Umgang mit den Patienten", so Allgemeinmedizinerin Antje Ertl, die in Namen aller Ärzte den zahlreichen Helferinnen einen großen Dank aussprechen möchte.

 2 Minuten Lesezeit (262 Wörter) | Änderung am 27.03.2020 - 10.41 Uhr

Die Arzthelferinnen und Sprechstundenhilfen kommen in erster Linie nicht nur mit vielen Personen, sondern mit vielen kranken Menschen in Kontakt. „Sie haben sogar tagelang ohne Schutzmasken gewissenhaft ihren Dienst versehen, genau wie Pflegekräfte und Rettungspersonal“, so die Allgemeinmedizinerin Antje Ertl aus Villach.

Situation kam überraschend

„Wir sind als Arztpraxis ja genauso unvorbereitet wie alle in die Situation gegangen“, beschreibt die Ärztin. Ihr Team und viele andere Arzthelferinnen und Sprechstundenhilfen haben trotz Unsicherheiten ihre Arbeit an vorderster Front ausgeübt und „tapfer ihren Dienst versehen.“ Dabei hätten die Mitarbeiterinnen es stets geschafft „freundlich zu bleiben. Sie spenden vielen Kraft, finden beruhigende Worte und bleiben auch in der Krise herzlich und hilfsbereit.“

Maßnahmen wurden getroffen

Die Ordination hat weiterhin geöffnet, Patienten werden nur nach telefonischer Anmeldung behandelt. „Durch unsere Lage im Erdgeschoss können wir manche Arbeiten über das Seitenfenster erledigen.“ Begleitpersonen werden gebeten draußen zu warten, sofern die möglich ist. „Mittlerweile wurden alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Im Wartezimmer sitzt kaum noch jemand. Wir reinigen mehrmals täglich mit Desinfektionsmittel und bieten Untersuchungen im geschützten Rahmen an“, so Ertl.

„Anfangs wurde improvisiert“

Die Vorkehrungen waren aber nicht immer so einfach umzusetzen. „Am Beginn der Krise mussten wir, wie auch viele andere Arztpraxen, viel improvisieren. Schutzmasken fehlten uns bis gestern“, erfahren von der Allgemeinmedizinerin. „Wir müssen trotz allem die Patienten untersuchen und gerade bei Blutabnahmen und Blutdruckmessen sind die Arzthelferinnen und Sprechstundenhilfen in engem Kontakt mit den Menschen“, so Ertl. „Ihnen gebührt größter Dank für ihren Einsatz!“

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