fbpx

Zum Thema:

29.03.2020 - 20:24Kurios: „Falsche Polizisten“ führten Fieberkontrolle durch29.03.2020 - 17:24Covid-19: Bereits 931 Personen in stationärer Behandlung29.03.2020 - 16:13„Härtefall-Fonds sind ein Tropfen auf den heißen Stein“29.03.2020 - 13:55PKW-Fahrer raste mit 108 km/h durchs Ortsgebiet
Aktuell - Villach
SYMBOLFOTO © 5min.at

Maßnahmen werden missachtet

Bereits 133 Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Corona-Maßnahmen

Villach – Das Villacher Strafamt arbeitet derzeit etliche Anzeigen wegen Nichteinhaltung der Corona-Maßnahmen und Verstöße gegen das Epidemiegesetz ab. Stadträtin Katharina Spanring mahnt zu mehr Vernunft und Einhaltung aller Regeln.

 2 Minuten Lesezeit (271 Wörter) | Änderung am 26.03.2020 - 15.57 Uhr

Auch wenn sich der Großteil der Villacherinnen und Villacher vorbildlich an die Maßnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung des Coronavirus halten, gibt es doch einige Wenige, die sich darüber hinwegsetzen. „Leider ist es so, dass Menschen vereinzelt mit der Gesundheit aller Anderen spielen und diese in Gefahr bringen. Das ist unverantwortlich. Wir werden dies so nicht dulden und alle, die die Gesundheit von Anderen gefährden, zur Verantwortung ziehen“, sagt Strafamtsreferentin Stadträtin Katharina Spanring. Seit 23. März wird in Villach von der Polizei rigoros kontrolliert, bis Donnerstagvormittag sind 133 Anzeigen erstattet worden.

Verordnete Quarantäne nicht eingehalten

Demnach gab es drei Anzeigen nach dem Epidemiegesetz, was bedeutet, dass die verordnete Quarantäne nicht eingehalten wurde. Strafmaß: 500 Euro. Weiters wurden vier Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz wegen des Offenhaltens von Geschäften mit jeweils 600 Euro verhängt.

Nichteinhaltung von Mindestabstand

„Den großen Teil machen aber Verstöße gegen das Maßnahmengesetz aus, was beispielsweise den Aufenthalt an öffentlichen Orten ohne Grund, oder die Nichteinhaltung des Mindestabstandes betreffen“, erklärt Spanring. Dabei wird für alle Beteiligten eine Strafe von 150 Euro fällig. Bis Donnerstagvormittag sind dementsprechend allein 126 Anzeigen eingetroffen. „Meist hat die Polizei mehrere Personen, die nicht in einem Haushalt leben, gemeinsam in einem Auto angetroffen oder Personengruppen haben sich ohne Grund an öffentlichen Orten aufgehalten“, sagt Stadträtin Spanring. Sie appelliert eindringlich an die Vernunft der Bevölkerung: „Bitte halten Sie sich dringend an die vorgegebenen Maßnahmen, es geht um die Gesundheit von uns allen. Je eher sich alle Personen daran halten, desto schneller werden wir alle in unseren gewohnten Alltag zurückkehren können!“

Kommentare laden
ANZEIGE