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Politik - Villach
Baumann:
Baumann: "Wenn uns Fälle bekannt werden, werden wir konsequent durchgreifen und die Müllsünder ausfindig machen!" © KK

Umweltstadtrat Baumann will hart durchgreifen:

„Bis zu 7.270 Euro Strafe für Müll­sünder!“

Villach – Weil das Altstoffsammelzentrum in Villach geschlossen hat, wird teilweise Sperrmüll in der freien Natur entsorgt. Villachs Umweltstadtrat Erwin Baumann ist stinksauer und will mit maximalen Strafen für Ordnung bei Entsorgungsverstößen sorgen: „Müllsünder, die meinen ihren Sperrmüll in der Natur entsorgen zu müssen, werden mit Höchststrafen rechnen müssen!“

 2 Minuten Lesezeit (240 Wörter)

Entschlossenheit zeigt dieser Tage Villachs Umweltstadtrat Erwin Baumann, wenn es um Müllsünder geht. Um wilde Deponien inmitten unserer Natur, Waldverwüstungen oder das Entsorgen von Sperrmüll bei den Müllinseln zu unterbinden, will Baumann hart durchgreifen. „Wilde Deponien im Wald stellen eine Waldverwüstung dar und werden mit einer Geldstrafe von über 7.000 Euro oder gar mit Freiheitsstrafe bis zu vier Wochen geahndet“, verweist der FPÖ-Stadtrat auf das Forstgesetz. Nach dem Kärntner Naturschutzgesetz werden wilde Deponien in der freien Landschaft ebenso mit bis zu 3.630 Euro, bei Vorliegen erschwerender Umstände und im Wiederholungsfalle gar mit bis zu 7.260 Euro bestraft.

Hinweise zu Müllsünder erbeten!

„Diejenigen die jetzt ihren Frühlingsputz machen und die Zeit zu Hause zum Entrümpeln nutzen, sollten bis auf Weiteres den Sperrmüll vorerst daheim sammeln bis das Altstoffsammelzentrum wieder geöffnet ist. So etwas gehört weder in der Natur entsorgt noch bei den zahlreichen Müllinseln abgelagert. Wenn uns Fälle bekannt werden, werden wir konsequent durchgreifen und die Müllsünder ausfindig machen“, zeigt sich Baumann entschlossen. Voraussetzung dafür sei laut dem Referenten aber, „dass wir die Täter eindeutig identifizieren können. Deshalb sind wir auf die Hinweise der Bevölkerung angewiesen. Wenn jemand Notiz von solchen Vorfällen nimmt, bitten wir um Hinweise in unserem Referat um einerseits die Problemstelle wieder frei zu machen und andererseits um den Müllsündern nachgehen zu können!“.

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