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Unfassbar!

Zwei Tage altes Lamm gestohlen: „Es kann ohne Mutter nicht überleben“

Köttmannsdorf – Vor wenigen Tagen gab es Nachwuchs am Schigmannhof. Insgesamt sieben Lämmer kamen auf die Welt. Eigentlich ein schönes Ereignis. Doch das Glück wurde durch eine unfassbare Tat getrübt. Eines der kleinen Lämmer wurde gestohlen. Die Besitzer versuchen nun verzweifelt, es ausfindig zu machen.

 3 Minuten Lesezeit (374 Wörter) | Änderung am 28.03.2020 - 22.54 Uhr

Gleich drei Zwillingspärchen und ein „Einzelkind“ brachten die Schafe am Schigmannhof vor wenigen Tage zur Welt. Die Freude über die neugeborenen Krainer Steinschaf Lämmer war natürlich groß. „Wir züchten diese alte Rasse und sind sehr stolz auf jedes Tier“, erzählt uns Besitzerin Sabine. Umso größer war natürlich der Schock, als eines der Lämmer am Samstag Morgen, 28. März, nicht mehr auffindbar war. „Am Abend machten wir noch einen Rundgang um nach den Jungtieren zu sehen, und am Morgen konnten wir es dann gar nicht glauben. Nach gründlicher Suche konnten wir einen Zwilling entkräftet finden, er hatte sich gut versteckt. Das zweite Tier bleibt weiterhin verschollen, es gibt keine Kampfspuren“, so die besorgte Besitzerin.

„Tierdiebstahl ist das Allerletzte“

Am Hof geht man davon aus, dass das Lamm gestohlen wurde. „Es ist unglaublich, das kleine Lamm hat ohne Muttermilch sehr schlechte Überlebenschancen. Es ist mehr als traurig, dass sich unsere Gesellschaft so entwickelt, dass niemand mehr Respekt hat. Tierdiebstahl ist wirklich das Allerletzte“, so die Züchterin bedrückt. Einen Verdacht, wer das Tier gestohlen haben könnte gebe es nicht. „Als vor zwei Tagen die Lämmer auf einmal geboren wurden, hat das natürlich Spaziergeher angelockt. Wir mussten auch öfters erklären, dass man die Tiere nicht mit Futter zum Zaun locken soll, die Lämmer nicht streicheln, weil sie noch sehr jung sind, und die Gefahr besteht dass es nicht mehr von der Mutter angenommen wird. Die meisten reagierten verständnisvoll“, erzählt Sabine.

„Das Lamm gehört zu seiner verzweifelten Mutter“

„Meine Frage ist einfach, wer macht so etwas? Ein zwei Tage altes Lamm kann ohne Mutter nicht überlegen. Es ist kein Stofftier und keine Corona Ablenkung! Das Lamm gehört zu seiner verzweifelten Mutter“, appelliert die Besitzerin. Nun hoffen die Hofbetreiber, den Dieb ausfindig machen zu können. „Wir hoffen dass der Dieb, der unser Zuchtlamm hat, zur Besinnung kommt und das sicherlich entkräftete Tier wieder zu uns zurück bringt. Wir hoffen auf das Beste und viel gesunden Hausverstand“, so Sabine. Für jegliche Hinweise zur Tat sind die Hofbesitzer sehr dankbar. Per Mailadresse kann unter [email protected] Kontakt mit ihnen aufgenommen werden.

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