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Aktuell - Kärnten
Bundeskanzler Sebastian Kurz betont weiter den Ernst der Lage
Bundeskanzler Sebastian Kurz betont weiter den Ernst der Lage © Andy Wenzel

Bundesregierung betont den Ernst der Lage

Aktuelle Infos im Überblick: „Es ist die Ruhe vor dem Sturm“

Kärnten – Heute, am Montag, dem 30. März 2020, informierte die Bundesregierung darüber, wie es weitergeht. Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer traten um 11 Uhr vor die Presse.

 2 Minuten Lesezeit (334 Wörter) | Änderung am 30.03.2020 - 13.52 Uhr

Eines wird sofort klar, der normale Alltag in Österreich ist noch nicht in Sicht. Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte, wir würden noch am Beginn stehen. Denn die Spitze der Infektionen, der sogernannte Peak,  stehe in Österreich erst bevor. Demnach wäre Österreich noch weit davon entfernt, die Maßnahmen zu lockern. Er appelliert weiter an die Bevölkerung die Situation ernst zu nehmen und die Maßnahmen weiter einzuhalten. Derzeit sind 108 Personen in Verbindung mit dem Coronavirus in Österreich verstorben, 9.103 Menschen sind nach aktuellem Stand infiziert. 636 Menschen sind inzwischen wieder gesund. In Kärnten stieg die Zahl indes auf 260 Infektionen an.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Maskenpflicht in Supermärkten: Supermärkte dürfen also nur mit Atemschutzmasken betreten werden. Diese sollen an den Eingängen verkauft werden. Es handelt sich dabei um einen einfachen Mund-Nasenschutz. Diese schützen andere Menschen, indem man sie nicht anhusten oder anniesen kann. Sobald die Lieferungen eingetroffen sind, voraussichtlich diesen Mittwoch, tritt die Pflicht diese zu tragen, in Kraft. Wer diese vor dem Geschäft nicht aufsetze, dem wird der Zutritt verwehrt. Sicherheitsabstände werden verbessert, zum Beispiel mit Bodenmarkierungen.
  • Gefährdete Menschen, also ältere und Menschen mit Vorerkrankungen, werden vom Job freigestellt oder müssen ins Homeoffice.
  • Die touristische Nutzung von Beherbergungsbetrieben wurde verboten.
  • Krankenhäuser bekommen weitere Schutzmaßnahmen.
  • Am Wochenende gab es österreichweit 2.046 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Coronavirus-Maßnahmen.
  • 762 Anzeigen wegen Verstößen gegen die Corona-Maßnahmen gibt es insgesamt in Kärnten.
  • Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärt, dass die Intensivmedizin Mitte April an die Grenzen stoßen könnte. Derzeit sind 1.071 Intensivbetten und 908 Beatmungsgeräte frei.
  • Derzeit gibt es in Österreich 101 infizierte Polizeibeamte.
  • Stichproben: 2.000 Personen werden zufallsartig getestet
  • Bevor Universitäten und Schulen öffnen würden, würden zuerst die Geschäfte wieder ihren Betrieb aufnehmen können. Das geht jedoch erst, wenn die Zahlen der Neuerkrankungen zurückgehen.
  • Die Landwirtschaft kann Anträge für den Härtefallfond unter www.eama.at abgeben.
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