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Aktuell - Klagenfurt
© KK

Hauptbahnhof als Hotspot?

Corona-Maßnahmen: Jetzt schon über 320 Anzeigen in Klagenfurt

Klagenfurt – Trotz der aktuellen Lage, gibt es immer noch Verstöße gegen die gesetzten Corona-Maßnahmen. 320 Anzeigen gibt es bisher in Klagenfurt. Vor allem der Hauptbahnhof soll ein Hotspot dafür sein.

 1 Minuten Lesezeit (214 Wörter)

Laut der Leiterin für Bau- und Gewerberecht des Klagenfurter Magistrats, Karin Zarikan ,gibt es derzeit schon 320 Anzeigen, bei denen Personen die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus missachtet haben. Das teilt sie heute gegenüber 5 Minuten Klagenfurt mit. Die meisten Verstöße betreffen wohl Gruppenbildungen und Versammlungen, die aufgrund der Corona-Verordnungen verboten sind.

Kritik: Hauptbahnhof als Hotspot

Es soll in Klagenfurt auch immer wieder zu Ansammlungen von Personen gekommen sein, die gemeinsam auf Freiflächen Alkohol konsumieren. Ein Beispiel schildert Vizebürgermeister Wolfgang Germ (FPÖ): Besonderer Hotspot sei aktuell der Klagenfurter Hauptbahnhof. „Bürger haben mich darauf aufmerksam gemacht. Nicht, dass in aller Öffentlichkeit Alkohol konsumiert und gepöbelt wird, ist das Problem. Aktuell sind Ansammlungen generell untersagt um eine Verbreitung des Coronavirus einzudämmen und Ansteckung zu vermeiden. Das verunsichert viele Bürger“, so Germ.

Strengere Kontrollen und Alkoholverbot?

In der heutigen Telefonkonferenz der Stadtsenatsmitglieder soll die Situation von der Bürgermeisterin bestätigt worden sein, heißt es in der Aussendung. Der Vizebürgermeister fordert nun auch strengere Kontrollen: „Solche Gruppen sind umgehend aufzulösen. Anzudenken wäre auch ein Alkoholverbot im Bereich des Hauptbahnhofes während der Coronakrise oder ein Appell an das dortige Geschäft, derzeit keinen Alkohol zu verkaufen. Die Stadt sollte hier dringend reagieren“, sagt Germ.

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