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Aktuell - Kärnten
© Bettina Nikolic

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Coronavirus: Kärnten überschreitet 300er-Grenze

Kärnten – Jeden Tag erreichen uns neue Informationen und Zahlen rund um den Coronavirus. Hier ein Überblick.

 4 Minuten Lesezeit (549 Wörter) | Änderung am 02.04.2020 - 14.22 Uhr

Kärnten überschreitet 300er-Grenze

Insgesamt wurden in Kärnten 4.078 Coronaproben genommen. Alleine gestern, am Mittwoch wurden 256 Tests durchgeführt. Wie das Gesundheitsministerium bestätigt, sind in Kärnten derzeit 301 Personen mit dem Coronavirus infiziert. (Stand 14 Uhr). Von den Erkrankten sind aktuell 28 Menschen in einem Krankenhaus in Behandlung, davon wurden 17 stationär aufgenommen. 11 Personen werden intensivmedizinisch betreut (Stand: 2. April, 10 Uhr).

Zahlen aus Österreich

Laut dem Gesundheitsministerium sind in ganz Österreich 10.927 Personen positiv getestet worden. 1.749 gelten als komplett genesen.

Kaserne in Spittal

Nachdem ein Soldat positiv getestet worden ist, heißt es nun aufatmen. Alle anderen Coronatests, 30 ingesamt, fielen negativ aus.

Trotz Quarantäne: Villacher geht zur Post

Der Villacher wurde positiv auf Covid-19 getestet. Da er trotz verordneter Heimquarantäne zur Post ging, droht ihn sogar eine harte Strafe. Mit dem Fall beschäftigt sich nun die Staatsanwaltschaft, es drohen bis zu drei Jahre Haft. Außerdem sperrt die Stadt Villach neben der Alpenstraße Dobratsch, der Silberseestraße und den Wasenboden nun auch Grillplätze.

Osttirol: Zahl steigt auf 114 an

In Osttirol steigt die Zahl der positiv getesteten Menschen auf 114 an. 

Blick nach Italien & Spanien

Die Pandemiekurve in Italien stabilisiert sich. Seit einigen Tagen sind die Zahlen stabil, was bedeutet, dass die getroffenen Maßnahmen der italienischen Regierung Wirkung zeigen. Leider gibt es auch traurige Nachrichten: 727 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden verstorben. 69 Ärzte sind seit 20. Februar 2020 verstorben und über 10.000 Mitarbeiter des Pflegepersonals sind infiziert. In Bergamo wurde aus einem Feldkrankenhaus ein richtiges Spital mit 150 Betten, die Hälfte davon sind Intensivbetten. Besonders schlimm trifft es derzeit Spanien: Hier gibt es inzwischen insgesamt 10.000 Verstorbene, die in Verbindung mit Covid-19 stehen, zu beklagen. 950 Menschen verstarben in Spanien innerhalb von nur 24 Stunden.

100 Mio. Euro für Pflege

Der Bund nimmt 100 Millionen Euro in die Hand und möchte damit drohende Ausfälle in der 24-Stunden-Betreuung ausgleichen. Damit sollen Angebote zur Ersatzpflege an Pflegerinnen, die bisher in Kur- und Rehaanstalten gearbeitet haben geschaffen werden. Der Turnus von Pflegerinnen soll ausgeweitet werden. 24-Stunden-Betreuer erhalten bundesweit einmaligen Bonus: Jene Betreuungskräfte, die ihren Turnus um mindestens vier Wochen verlängern, erhalten eine Bonuszahlung von 500 Euro. 

Flugpolizei fliegt für unsere Sicherheit

Die Flugpolizei ist (wie seit Jahrzehnten schon) auch aktuell Tag und Nacht für Einsätze aller Art einsatzbereit. Das BMI Flugeinsatzstelle Klagenfurt hat sich mit zwei Einsatz- und Spezialhubschraubern und allen Crewmitgliedern lagebedingt der derzeitigen Situation angepasst. Laut aktueller Aussendung kann die Einsatzstelle sicherstellen, in voller Stärke und ohne Zeitverzögerung zu agieren. 

Land unterstützt Veranstalter

Tourismusreferat des Landes verlängert alle Förderverträge und Unterstützungen für Veranstalter, deren Events wegen der Coronavirus-Krise nicht stattfinden können, bis 2021. Zusätzlich werden Kosten, die wegen Verschiebungen oder Absagen entstanden sind, sofort gefördert.

Rauchfangkehrer Kärnten

Innungsmeister der Kärntner Rauchfangkehrer stellt klar: Derzeit gibt es keine Rauchfangkehrerarbeiten laut Kehrplan. Alle Termine werden aber nachgeholt. Der Notfalldienst ist für Störfälle eingerichtet.

Caritas startet Nothilfe-Hotline

Unter der Nummer 051776300 erhälst du von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr telefonische Ersthilfe zum Ortstarif. Hier kannst du deine Ängste und Sorgen, die durch Notlagen entstehen, die die Coronakrise hervorruft, mit Experten besprechen.

Kärntner nutzen Zeit zum Ausmisten

Die Müll-Abgabestellen gehen regelrecht über. Altkleider und Ähnliches sollten vorerst Zuhause gelagert werden.

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