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Sport - Kärnten
LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer
LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer © Büro LH Kaiser

"Kärntner Sportfamilie unterstützen"

Öffentliches Sport­leben: Finan­zielle Schäden werden er­hoben

Kärnten – Die notwendigen stringenten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben auch das öffentliche Sportleben in Mitleidenschaft gezogen. Sportstätten sind derzeit geschlossen; inklusive Betretungsverbot. Einige Großveranstaltungen mussten bereits verschoben beziehungsweise abgesagt werden.

 2 Minuten Lesezeit (280 Wörter)

Sportreferent LH Peter Kaiser und Landessportdirektor Arno Arthofer sind daher seit Inkrafttretens des Maßnahmengesetzes durch die Bundesregierung im regen Austausch, um die Strukturen in Kärnten so gut es geht aufrechtzuerhalten. Zur Unterstützung dieser Intention gab es auch ein Gespräch mit Hans Niessl, dem Präsidenten der Österreichischen Bundes-Sportorganisation

Bedarf zur finanziellen Unterstützung

„Es ist uns wichtig, die Kärntner Sportfamilie so gut es geht zu unterstützen. Dabei gilt folgende strategische Reihung: Aufrechterhaltung der Gesundheit und Pflege, Existenzsicherung und Strukturerhaltung“, so Kaiser, der sich nach mehreren bereits erfolgten Videokonferenzen gemeinsam mit Landessportdirektor Arthofer einen Überblick über den Bedarf zur finanziellen Unterstützung in der Kärntner Sportlandschaft gemacht hat. Neben den vielen Breitensportvereinen gibt es in Kärnten jedoch auch professionell betriebene Sportinfrastrukturen, die von den Einschränkungen durch COVID-19 besonders hart getroffen sind. Für Arthofer ist es wichtig, die Strukturen so gut es geht zu erhalten und bereits erbrachte Leistungen abzudecken.

Einige Großveranstaltungen mussten bereits abgesagt werden

„Einige Großveranstaltungen, deren Vorbereitungen sehr kostenintensiv waren, mussten bereits verschoben beziehungsweise abgesagt werden. Vorbehaltlich der versprochenen finanziellen Mittel durch den Bund, werden wir hier so gut es geht unterstützen“, so Arthofer. Sportminister Werner Kogler hat bekanntlich angekündigt, dem österreichischen Sport einen 100 Millionen Euro schweren Härtefonds zur Verfügung zu stellen.

Mittels Datenblatt entstandenen Schaden geltend machen

Sportvereine haben die Möglichkeit, über die Abteilung Sportkoordination des Landes Kärnten mittels eines Datenblattes ihren entstandenen Schaden geltend zu machen. „In den nächsten Tagen werden wir zu den Geschäftsführern der drei Sportdachverbände Kontakt aufnehmen. Es ist unser Ansinnen, sie bei der Abgeltung der finanziellen Schäden miteinzubinden“, berichtet Arthofer.

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