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Aktuell - Klagenfurt
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Sinnvolle Maßnahme:

Insassen der Justizanstalt Klagenfurt nähen Gesichtsmasken

Klagenfurt – Wie in vielen Justizanstalten des Landes, werden nun auch in der Klagenfurter Justizanstalt Gesichtsmasken hergestellt - und zwar von Insassen. Für wen sind diese Masken und wie genau werden sie angefertigt? Wir haben genauer nachgefragt.

 1 Minuten Lesezeit (169 Wörter)

Wie uns der Pressesprecher der Justizanstalt Oberstleutnant Harald Streicher bestätigt, werden in der Klagenfurter Justizanstalt Gesichtsmasken selbst hergestellt. Aus teils noch vorhandenen Stoffen, werden in der Damenabteilung der Anstalt solche Masken angefertigt. 

Was passiert mit den Masken?

,,In der Schneiderei entstehen die Masken, sie werden dort von weiblichen Insassen hergestellt. In der Wäscherei werden sie dann von den männlichen Insassen gewaschen“, so Streicher. Die Masken sollen täglich eingesammelt, gewaschen, gebügelt und wieder ausgeteilt werden. ,,Von der Qualität her entsprechen die Masken etwa denen, die man in den Supermärkten erhält“, weiß Harald Streicher.

Wer trägt die Masken?

Die Masken seien hauptsächlich für den Eigengebrauch in der Justizanstalt gedacht. „Das heißt, Insassen nähen und waschen die Masken für sich selber oder für andere Insassen“, erzählt Streicher. Die Mitarbeiter tragen hauptsächlich Papiermasken. „Sollte es aber irgendwann einen positiv infizierten Insassen geben, steht ihnen natürlich eine volle Schutzkleidung zur Verfügung“, so Streicher abschließend.

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