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Wirtschaft - Kärnten
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„One in – One out“

Kundenan­zahl wird in Lidl-Filialen ab Montag be­grenzt

Kärnten – Für jede Lidl-Filiale wird ab Montag, dem 6. April 2020, eine maximale Kundenanzahl definiert, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Außerdem gibt es neben den kostenlosen MNS-Masken nun auch Händedesinfektionsmittel für die Kunden. Die Einkaufswägen werden desinfiziert.

 2 Minuten Lesezeit (349 Wörter)

Jeder Kunde, der noch keine MNS-Maske besitzt, bekommt ab Montag, dem 6. April 2020, vor der Lidl-Filiale bis auf Weiteres eine kostenlose Maske, einen desinfizierten Einkaufswagen und die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren. „Außerdem bitten wir alle Kunden, wenn möglich nur noch einzeln einkaufen zu gehen. Aber natürlich gibt es Ausnahmen, wie z.B. alleinerziehende Mütter oder Väter mit Kleinkindern“, so Alessandro Wolf, Vorsitzender der Geschäftsleitung.

Kundenanzahl in der Filiale wird begrenzt

Alle Kunden sollen künftig die Filiale nur mehr mit Einkaufswagen betreten. Wie Lidl in seiner aktuellen Aussendung erklärt, kann so zum einen die Kundenanzahl in der Filiale begrenzt werden und zum anderen wird das Abstandhalten in den Gängen für die Kunden noch einfacher einzuhalten sein. Verfügbare Einkaufswägen werden anhand der Filialgröße über einen Schlüssel berechnet. Alle anderen Einkaufswägen, welche über die definierte Anzahl hinausgehen, werden abgesperrt. Sobald alle Einkaufswägen in Verwendung sind, ist die maximale Kundenanzahl erreicht.

„Geht, wenn möglich alleine einkaufen“

Nach dem Prinzip „one in – one out“ warten dann weitere Kunden vor der Filiale darauf, bis das nächste Wagerl frei ist. Lidl Österreich wird dafür zusätzliche Mitarbeiter abstellen, um diese Maßnahmen korrekt umzusetzen. Die Bitte an alle Kunden: „Geht, wenn möglich alleine einkaufen, haltet weiterhin unbedingt mindestens einen Meter Abstand und setzt die Masken wirklich auf.“ Auch Produkte sollen nur in die Hand genommen, wenn eine tatsächliche Kaufabsicht besteht.

Weitere Maßnahmen

Bereits seit Wochen werden in den Lidl-Filialen alle kritischen Kontaktpunkte regelmäßig desinfiziert. Auch frisch gebackenes Brot wird abgepackt angeboten. Beklebungen im Kassabereich zum Abstand halten wurden ebenfalls seit längerem umgesetzt. Die Mitarbeiter in den Filialen sind alle mit Mundschutz und Handschuhen ausgestattet, die verpflichtend zu tragen sind. Außerdem erhalten alle Mitarbeiter zusätzliche Schutz-Visiere. Alle Kassen in den Filialen sind mit Plexiglas-Schutzscheiben ausgerüstet. Schwangere wurden bereits vom Dienst freigestellt und Risikogruppen so eingeteilt, dass es nur zu vermindertem Kundenkontakt kommt. Sobald es seitens des Gesundheitsministeriums Details zur Freistellung von Risikogruppen gibt, werden diese ebenfalls freigestellt.

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