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Beim Autobahnparkplatz Federaun fand am Sonntag ein Polizei-Großeinsatz statt.
Beim Autobahnparkplatz Federaun fand am Sonntag ein Polizei-Großeinsatz statt. © KK

Polizei-Großeinsatz:

Afghanen in Kühl­trans­porter ge­funden: „Männer sind wohlauf“

Federaun – Am Sonntag, dem 5. April 2020, kam es zu einem Großeinsatz am Autobahnparkplatz auf der A2 Südautobahn auf Höhe Federaun. In einem LKW wurden fünf Flüchtlinge gefunden. Gegenüber 5 Minuten erklärt Chefinspektor Mario Nemetz: "Es handelt sich um fünf afghanische Staatsbürger im Alter von 19 bis 21 Jahren."

 1 Minuten Lesezeit (188 Wörter)

Bereits vor drei Tagen war der LKW-Fahrer in Griechenland losgefahren. Mit der Fähre ging es von dort aus nach Italien und weiter nach Kärnten. „Wie lange die Flüchtlinge im LKW waren, steht derzeit noch nicht fest“, erklärt uns der Pressesprecher Chefinspektor Mario Nemetz. Beim Tanken in Arnoldstein habe der Lenker Klopfgeräusche gehört und daraufhin die Beamten alarmiert.

„Afghanen werden fremdenrechtlich kontrolliert“

Gemeinsam wurde die Tür des Kühltransporters geöffnet. „Im Laderaum wurden fünf afghanische Staatsbürger im Alter von 19 bis 21 Jahren vorgefunden“, so Nemetz. Die Temperatur in dem Laderaum soll bei nur 2 Grad Celsius gelegen haben. „Daraufhin haben die Beamten die Rettungskräfte alarmiert. Die fünf Männer sind wohlauf.“ Zurzeit werden sowohl die fünf Afghanen, als auch der LKW-Lenker von den Beamten einvernommen, um herauszufinden, wo die Männer zugestiegen sein könnten. Die Afghanen werden fremdenrechtlich kontrolliert. Was im weiteren Verlauf mit den Fünf passiert entscheidet, laut Nemetz, das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA).

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