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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © KK

SORA Institut gibt bekannt:

Laut Studie: „28.500 Per­sonen in Öster­reich akut infiziert“

Kärnten – Am Freitag, dem 10. April 2020, um 9 Uhr, präsentierten Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) sowie Günther Ogris und Christoph Hofinger vom SORA Institut die Ergebnisse der ersten Corona-Prävalenz-Studie in Österreich. 

 2 Minuten Lesezeit (249 Wörter)

Am Freitag, dem 10. April 2020, stellten Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP), Günther Ogris und Christoph Hofinger vom SORA Institut die Ergebnisse der Prävalenzstudie vor. Für die Studie wurde eine Zufallsstichprobe getestet, um herauszufinden, wie viele Personen in Österreich im Untersuchungszeitraum vom 1. bis zum 6. April 2020 akut infiziert waren. Wie Faßmann berichtet wurde das SORA-Institut mit der Durchführung der Studie beauftragt.

1544 Tests durchgeführt

Wie Günther Ogris berichtet, wurden bei der Auswahl alle in Österreich lebenden Menschen herangezogen. Ausgenommen waren nur jene, die sich zum Zeitpunkt der Studie in einem Spital befunden haben. Aus rund 250 Gemeinden und Wiener Bezirken wurde eine Auswahl getroffen. Auch Kinder wurden in die Stichprobe miteinbezogen. Insgesamt gaben 2197 Personen ihre Einverständniserklärungen. Davon wurden 1544 Tests vom Roten Kreuz durchgeführt. Die jüngste getestete Person war 0 Jahre alt. Die älteste 94 Jahre.

0,33 Prozent der österreichischen Bevölkerung betroffen

Hofinger vom SORA Institut erklärte, dass Anfang April 28500 Personen in Österreich akut infiziert waren . In Prozent bedeutet dass, das 0,33 Prozent der österreichischen Bevölkerung Anfang April akut infiziert waren. Faßmann betont: „Der Eisberg ist größer als gedacht.“ Denn offiziel gemeldet sind zum jetztigen Zeitpunkt nur 13.306 Personen. Er verweist darauf, dass die derzeitige Prävalenz jedoch nur eine Momentaufnahme von Anfang April sei. Eine weitere Studie soll von Statistik Austria durchgeführt werden, da dieses Institut für die Ziehung der Stichprobe auf das Melderegister zurückgreifen könne. Die betroffenen Personen werden demnächst informiert. Die Probeentnahmen sollen Ende April erfolgen.

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