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© LPD Kärnten/Helge Bauer

,,Schutz von allen Beteiligten ist wichtig''

Covid-19: Wie geht es weiter mit Schulen und Kinder­gärten?

Kärnten – Bei der heutigen Pressekonferenz des Land Kärnten informierten Bildungsreferent LH Peter Kaiser und Bildungsdirektor Robert Klinglmair darüber, wie es mit Kärntens Schulen und Kindergärten nach Ostern aussieht. Die Schüler, Eltern und Pädagogen sollen heute informiert werden, wie es weiter gehen soll.

 3 Minuten Lesezeit (367 Wörter) | Änderung am 10.04.2020 - 20.49 Uhr

Es wurde heute bestätigt, dass alle getroffenen Maßnahmen für Schulen und Kindergärten bis zum 26. April bestehen bleiben. Eine weitere Verlängerung der Maßnahmen sie aber laut Kaiser durchaus vorstellbar. Die Betreuungsmöglichkeiten seien aber weiterhin gegeben.

Elternbeiträge werden reduziert

Die Elternbeiträge für Nachmittagsbetreuung und Ganztagsschule sollen reduziert werden. Eine einmalige Gruppenförderung vom Land Kärnten wird dafür weiterhin ausgezahlt, dies passiert, um die Infrastruktur weiterhin zu Erhalten. Bereits gestern wurde ein Schreiben an alle elementaren Bildungsinstitutionen geschickt, wo gesetzliche Regelung mit eingeschränkten Betrieb vermittelt wurden.

Eltern sollen Schutzmasken tragen

Wichtig sei es vor allem die Schutzmasken für Eltern vorzuschreiben, wenn sie ihre Kinder in den Kindergarten oder in die Schule bringen. Dies sei eine empfohlene Maßnahme. Es könne über die Landessanitätsdirektion Masken für Pädagogen angefordert werden. Die genaue Umsetzung müsse aber von den einzelnen Institutionen selbst entschieden werden.

Besonders auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen wird noch einmal hingewiesen. Damit ist zum Beispiel das mehrmalige Lüften der Räume in den Bildungsinstitutionen gemeint. Kaiser empfiehlt außerdem eine spielerische Aufarbeitung der Situation, damit sich Kindergarten- und Volksschulkinder leichter an die Masken gewöhnen können. Zum Beispiel könne man mit Kindern selber Masken herstellen.

Online Sprechstunden

Am 16. März wurde es über Nacht notwendig, den normalen Unterricht auf Fernlehre umzustellen. ,,Damit hat niemand gerechnet, also gab es kein fixes Konzept“, heißt es in der Pressekonferenz. Ein Plan für die ganze Woche soll bereitgestellt werden, damit die Umsetzung zu Hause leichter wird. Das Land will seinen Beitrag leisten, um es für Lehrer und Eltern zu vereinfachen, Home-Office und Schule zu vereinbaren.

,,Wir wollen bestmögliche Unterstützung anbieten“, heißt es von Klinglmair. Die verlässliche Erreichbarkeit der Pädagoginnen und Pädagogen für Eltern und Kindern muss nach den Osterferien gegeben sein. Es soll virtuelle Sprechstunden, per Mail oder Telefon geben. Gerade für lernschwächere Schülerinnen und Schüler sei dies wichtig. ,,Klassenvorstände sind die zentralen Ansprechpersonen. Sie sollen die Fächer koordinieren“, meint Klinglmair. „Wir werden alles tun, um keinen von den Schülerinnen und Schülern zurückzulassen.“

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