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"Betrieb muss rechtzeitig organisiert werden"

Betriebe öffnen bald: „Eltern sollen sich bei Kinder­gärten melden“

Villach – Nach Ostern gelten in den Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Villach neue Regeln: Weil viele im Zuge der Corona-Krise geschlossene Betriebe ab 14. April wieder öffnen, wird die Anzahl der zu betreuenden Kinder größer.

 3 Minuten Lesezeit (363 Wörter)

„Wir bitten alle Eltern und Erziehungsberechtigten, sich am Dienstag, dem 14. April, ab 7.30 Uhr in ihren Kindergärten bzw. Horten zu melden, damit wir planen können“, ersucht Bildungsreferentin Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner.

Nach Ostern ändert sich die Situation

Zu Beginn bzw. am Höhepunkt der Corona-Krise wurde die Anzahl der zu betreuenden Mädchen und Buben auf sechs Kinder pro Gruppe per ministerieller Anweisung reduziert. „Wir haben den Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, jedoch zugesichert, dass wir für die Betreuung ihrer Kinder sorgen“, erklärt Hochstetter-Lackner als zuständige Referentin. „Nur sehr wenige Kinder kamen in den vergangenen Wochen in die Kindergärten und Horte.“ Weil sich die Situation in der Wirtschaft jedoch ab Dienstag nach Ostern ändern wird, da etliche Unternehmen wieder aufsperren dürfen, erwartet man in der Stadt Villach deutlich mehr Kinder, welche es zu betreuen gibt. Der von der Landesregierung vorgegebene Schlüssel liegt dann bei zehn Kindern pro Gruppe in Kindergärten und Horten. In den Vorkindergartengruppen sind es fünf Kinder.

Rasch bei den Betreuungseinrichtungen melden

Der Betrieb muss rechtzeitig organisiert werden. Hochstetter-Lackner ersucht eindringlich alle Eltern und Erziehungsberechtigten, sich rasch bei den Leitungen ihrer Betreuungseinrichtungen zu melden. „In erster Linie sorgen wir selbstverständlich weiterhin für die Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen und Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher, die keine Betreuungsmöglichkeit haben!“, so die Bildungsreferentin. Hochstetter-Lackner: „Wir lassen niemanden im Regen stehen, aber auch uns sind bei Erreichen der maximalen Betreuungszahl die Hände gebunden.“ Sollten sich die Eltern nicht bei der Leiterin oder der Stellvertreterin am Dienstag, 14. April, gemeldet haben, wird die entsprechende Abteilung aktiv und fragt bei den Eltern nach.

Eingeschränkter Betrieb noch bis Ende April

In den Villacher Kinderbetreuungseinrichtungen gilt übrigens auch die Schutzmaskenpflicht. „Wir ersuchen auch Eltern, die ihre Kinder zu uns bringen, sich entsprechend mit einer eigenen Maske auszustatten“, betont Hochstetter-Lackner. Mit den Kindern, die ja keine Maske tragen müssen, wird das Anlegen spielerisch geübt, damit sie sich an die Pädagoginnen und Pädagogen mit Schutzmaske gewöhnen. Laut Bundeserlass sind die Kindergärten und Horte noch bis 26. April im eingeschränkten Betrieb. Möglichst viele Kinder sollen zu Hause betreut werden.

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