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Bewegungsanalyse zeigt:

In Feld am See leben die meisten Daheim­bleiber

Kärnten – Das Spin-Off "Invenium Data Insights GmbH" der TU Graz führt aktuell Bewegungsanalysen durch, um die österreichische Bundesregierung zu unterstützen. Diese zeigen: Insgesamt bleiben 48 Prozent der Österreicher zurzeit daheim. Die meisten Daheimbleiber in Kärnten kommen aus Feld am See. 

 2 Minuten Lesezeit (311 Wörter) | Änderung am 11.04.2020 - 10.40 Uhr

Das Spin-Off „Invenium Data Insights GmbH“ führt derzeit Bewegungsanalysen durch, um die österreichische Bundesregierung zu unterstützen. Das heißt, die Forscher analysieren die sogennannte Mobilitätsrate der Österreicherinnen und Österreicher. Also den Anteil der anonymisierten Mobiltelefone mit Mobilität pro Gemeinde. „Die Analyse erfolgt anonymisiert, auf Gemeindeebene ohne Rückführbarkeit auf Einzelpersonen, im Einklang mit den strengen Datenschutz-Regulativen und mit einem TÜV geprüften Anonymisierungsverfahren durch unseren Partner A1“, schreiben die Unternehmer auf ihrer Webseite.

 48 Prozent der Österreicher bleiben daheim

Die Analyseergebnisse sind öffentlich verfügbar und zeigen: Insgesamt bleiben 48 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen daheim. Das sind, laut Invenium Data Insights, 25 Prozent mehr, als üblich. Als sogenannte Daheimbleiber wird jener Anteil anonymisierter Mobilitelefone gezählt, welche einen Bewegungsradius von unter einem Kilometer aufweisen.

In Feld am See leben die meisten Daheimbleiber

Im Bundesland Kärnten sitzen die meisten Daheimbleiber zurzeit in ihrem Zuhause in Feld am See, nämlich rund 28 Prozent. Gleich danach folgen die Radentheiner und Globasnitzer mit 27 Prozent. In Oberdrauburg, Krumpendorf und Brückl wird 26 Prozent mehr Zuhause geblieben, als vor der Corona-Krise. Wo eure Gemeinde liegt, könnt ihr euch in dieser Übersicht anschauen: bleibdaheim.invenium.io

Übersicht über die Kärntner Städte:

  • Villach bleibt 24 Prozent mehr daheim.
  • Klagenfurt bleibt 26 Prozent mehr daheim.
  • Hermagor bleibt 11 Prozent mehr daheim.
  • Spittal bleibt 23 Prozent mehr daheim.
  • Wolfsberg bleibt 20 Prozent mehr daheim.
  • Völkermarkt bleibt 19 Prozent mehr daheim.
  • St. Veit bleibt 20 Prozent mehr daheim.
  • Feldkirchen bleibt 18 Prozent mehr daheim.

Theorie des Social Distancing

Wie das Unternehmen erklärt, spiele die menschliche Mobilität sowohl bei der Verbreitung als auch der Bekämpfung des COVID-19 Virus eine zentrale Rolle. Konkret gehe es dabei um die Theorie des Social Distancing: „Je weniger soziale Kontakte man hat, umso flacher wird die Kurve der Ansteckungen. Je flacher die Kurve, desto geringer das Risiko einer Überlastung des Gesundheitssystems.“

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