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"Danke für die Unterstützung"

Ponyhof KlippKlapp in Not: 80 Tiere werden hier versorgt

Ledenitzen – Langsam kehrt wieder Normalität in unseren Alltag ein, doch viele Betriebe stehen noch immer vor einer Herausforderung. Durch die Corona-Maßnahmen kam es zu großen finanziellen Einbußen, doch die Fixkosten laufen weiter. "Vom Staat wurde uns noch keine Unterstützung zugesagt, wir werden uns von einigen Pferden und Ponys trennen müssen", so Julia Samonig.

 2 Minuten Lesezeit (299 Wörter) | Änderung am 15.04.2020 - 14.53 Uhr

Gestern durften die ersten Kleinbetriebe wieder aufsperren. Doch nicht für jeden Betrieb geht es in diesem Zeitraum normal weiter. „Wir dürfen voraussichtlich erst Mitte Mai wieder öffnen“, berichtet Julia Samonig vom Klipp Klapp Ponyhof in Ledenitzen. Damit stehen die Betreiber der Hofes vor einer riesigen Herausforderung.

80 Tiere müssen weiterhin versorgt werden

„Wir mussten von einem auf den anderen Tag schließen, stehen ohne Einnahmen da und müssen trotzdem täglich rund 80 Tiere versorgen“, schildert Samonig. Dazu zählen zahlreiche Pferde und Ponys sowie die geretteten Tiere des Tierschutzvereines „Schwein Schnitzel&Friends“. Hilfe wurde bereits von vielen Seiten geleistet, zum Beispiel unterstützte Bürgermeister Christian Poglitsch im Namen der Gemeinde Finkenstein den Hof mit finanzieller Soforthilfe für Heu. „Es unterstützen uns auch einige private Menschen, Kunden und Besucher vom Ponyhof und einige Tierfreunde mit Spenden. Allerdings laufen unsere Fixkosten für Tierversorgung und Lebensunterhalt ja weiter und vom Staat wurde noch keine Unterstützung zugesagt“, erzählt Samonig verzweifelt. Geringfügige Mitarbeiter des Hofes würden momentan unentgeltlich aushelfen. „Dafür sind wir unendlich dankbar“, so die Betreiberin des Hofes.

„Wir werden uns von einigen Tieren trennen müssen“

„Mit unserem mobilen Ponyreitdienst hätten wir jetzt auf den Ostermärkten und anderen Veranstaltungen unsere Jahresfutterkosten verdient“, weiß Samonig. Doch die ganzen Veranstaltungen rund um Ostern wurden abgesagt. Bis Ende Juni sollen laut der Bundesregierung vorerst auch keine weiteren Veranstaltungen stattfinden dürfen. Für den Hof zählt jeder Euro. „Wir hoffen momentan auf weitere Spenden unserer lieben Fans des Ponyhofs. Wir werden den Hof sicher weiterführen, allerdings werden wir uns leider von einigen Pferden und Ponys trennen müssen“, erzählt Samonig traurig.

Spendenkonto

Verein Schwein Schnitzel&Friends

IBAN: AT44 3948 7000 0011 8026

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