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Politik - Villach
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Übergang zur Lebensnormalität

Bürger­meister Kessler spricht sich für Öffnung der Schulen aus

Arnoldstein – Für Bürgermeister Erich Kessler ist der von Landeshauptmann Peter Kaiser vorgeschlagene kontrollierte Übergang zur Lebensnormalität in dieser Zeit eines der dringlichst umzusetzenden Vorhaben. Er sieht vor allem eine möglichst schnelle Öffnung der Schulen als wichtig an.

 2 Minuten Lesezeit (314 Wörter) | Änderung am 15.04.2020 - 12.07 Uhr

Zur Presseaussendung des Landeshauptmannes Peter Kaiser vom 14. April 2020, in welcher dieser den Vorschlag zum kontrollierten Übergang zur Normalität (aus der Corona-Krise) präsentierte und Kärnten als Modellregion in Aussicht stellte bzw. vorgeschlagen hat, möchte der Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, Erich Kessler, seine volle Unterstützung aussprechen. „Als Bürgermeister, aber viel mehr noch als Mensch, als Großvater, als Vater und als österreichischer Staatsbürger ist es mir ein Bedürfnis und sehe ich es als meine Pflicht an, auf folgenden wichtigen Umstand aufmerksam zu machen“, schreibt Kessler in einer aktuellen Aussendung. „In einigen Krisen, die ich seit dem Jahre 1976 (Erdbeben Friaul-Kärnten) dienstlich wie auch als Funktionär und Verantwortungsträger in der Politik erlebt habe, sind am Schluss immer wieder die Familien mit ihren Kindern als hauptsächlich Betroffene zurückgeblieben.“

„Unterricht dringend notwendig“

Für Kessler ist der von unserem Landeshauptmann vorgeschlagene kontrollierte Übergang zur Lebensnormalität in dieser Zeit eines der dringlichst umzusetzenden Vorhaben. „Unsere Kinder dürfen der Normalität und der so wertvollen pädagogischen Begleitung in den Kindergärten und Schulen nicht noch länger entzogen werden“, so Kessler. „Nach bereits erfolgten Gesprächen mit Schulleitern wäre daher ein tageweiser, schulstufengetrennter Unterricht durchaus möglich.“

„Unsere Zukunft sichern“

„Diese Krise wird uns mittelfristig einen wirtschaftlichen Schaden zufügen, welcher uns alle nicht zur Ruhe kommen lassen wird“, ist sich Kessler sicher. Die Arbeitsplatzsituation wird sich seiner Meinung nach einschneidend verschlechtern. „Umso mehr brauchen wir in der Zukunft junge und lebensfrohe Menschen, welche anpacken möchten und das Leben weiterhin erfolgreich für unser Land gestalten werden“, sagt der Bürgermeister. „Ich möchte betonen, dass ich zu den bisher vorgegebenen Maßnahmen bezüglich der Bekämpfung des Virus und für eine äußerste Disziplin der Bevölkerung eintreten und diese vor allem in der Verantwortung als Bürgermeister mittragen werde.“

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