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Weitere Testungen folgen

Konzept in Planung: Schritt­weises Hochfahren der Kranken­anstalten

Kärnten – Ein Konzept zum Wiederhochfahren der Krankenanstalten wird momentan erstellt. Es soll weiteres Testungen im Pflegebereich geben.

 2 Minuten Lesezeit (282 Wörter) | Änderung am 16.04.2020 - 16.22 Uhr

Da die Infektionszahlen im Bereich der Alters- und Pflegeheime – die Bewohner wie auch das Betreuungspersonal betreffend – in allen Bundesländern außer in Kärnten und im Burgenland erschreckend hoch seien, sollen nach Übereinkunft von Gesundheitsminister Rudolf Anschober und den Landesreferenten die Testungen erhöht werden. Wie heute, Donnerstag, Landeshauptmann Peter Kaiser und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner informieren, werden dabei die Bundesländer je nach Risikopotenzial und Testkapazitäten vorgehen.

Kärnten einziges Bundesland ohne Pflegeheim-Fall

„In Kärnten haben wir bislang keinen einzigen positiven Fall, während in einigen anderen Bundesländern zahlreiche Heime betroffen sind. Wir sind in Kärnten schon bisher äußerst strikt vorgegangen, haben beispielsweise bei nur einem einzigen Verdachtsfall das gesamte Heim inklusive aller Mitarbeiter durchgetestet. Außerdem ist Kärnten das erste Bundesland, das alle Neuzugänge testet. Wir werden nun die Testungen noch weiter verstärken und dabei mit so genannten Reihenuntersuchungen vorrangig bei den Mitarbeitern ansetzen. Seitens des Bundes ist noch zu klären, wie viele Testauswertungen die AGES in welchem Zeitraum übernehmen kann“, so Kaiser und Prettner.

Konzept zum Wiederhochfahren in Planung

Wie die Gesundheitsreferentin zudem berichtet, habe sie ein Konzept zum Wiederhochfahren der Krankenanstalten erarbeiten lassen, das morgen mit allen Verantwortlichen weiterbesprochen werde. „Der Bund gibt den Ländern nur Rahmenempfehlungen, denn es ist nicht möglich, alle Bundesländer, geschweige denn alle Krankenanstalten über einen Kamm zu scheren. Jede Region weist andere Voraussetzungen, andere Strukturen auf. Daher obliegt es jedem Bundesland, den Fahrplan und die Details selbst zu erstellen, um langsam und schrittweise den Spitalsbetrieb wieder hochzufahren und mehr Patienten in eine Versorgung zu bringen“, so Prettner. Für morgen Mittag kündigt sie dazu eine Pressekonferenz an.

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