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Politik - Kärnten
© Montage: Land Kärnten / AK Bleiburg / Pliberk

"Wir dürfen nichts aufs Spiel setzen"

LR Schuschnig fordert: „Dem Ustascha-Treffen ist ein Riegel vorzuschieben!“

Loibacher Feld – Kein Verständnis zeige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) dafür, dass Unternehmer alle Veranstaltungen und Festivals absagen müssen, aber über einen "fragwürdigen Aufmarsch zigtausender Personen" noch diskutiert werde. Er fordert in einer Presseaussendung, alle Schritte zu setzen, damit mit dem Treffen am Loibacher Feld Schluss sei.

 3 Minuten Lesezeit (371 Wörter) | Änderung am 20.04.2020 - 16.57 Uhr

Mit einer klaren Haltung reagiert heute, Freitag, der für Wirtschaft und Veranstaltungswesen zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig in einer Presseaussendung auf die Diskussion über die mögliche Abhaltung des Ustascha-Treffen am Loibacher Feld in Zeiten des Corona-Virus. „Dem Treffen am Loibacher-Feld ist heuer jedenfalls weiter ein Riegel vorzuschieben. Dazu müssen auch in den nächsten Wochen alle Maßnahmen ergriffen werden, die es benötigt“, findet er klare Worte. Er sei diesbezüglich bereits mit dem Innenminister in Kontakt, „um diesem fragwürdigen Treffen heuer und hoffentlich ein für alle Mal den Garaus zu machen“, betont Schuschnig. Nach den derzeit geltenden Regelungen, wie die Einhaltung von Mindestabständen, Einreisebeschränkungen und dem Verbot von Menschenansammlungen, wäre das Treffen aktuell zwar nicht durchführbar, betont Schuschnig in der Presseaussendung, aber: „Es muss klar und lückenlos geregelt sein, dass, auch wenn einzelne Beschränkungen bis dahin nicht mehr gelten, das Treffen nicht stattfinden kann“, fordert Schuschnig. Neben dem generell abzulehnenden Treffen wäre die Abhaltung heuer durch COVID-19 auch gesundheitspolitisch ein unverantwortliches Himmelfahrtskommando, wie Schuschnig betont.

„Ein Verbot gilt für alle“

Verschärfend dazu wurde heute durch die Bundesregierung bekannt gegeben, dass alle Veranstaltungen und Festivals noch bis Ende August untersagt sind. „Diese Maßnahme, um Menschenansammlungen zu vermeiden, trifft viele Unternehmer und Veranstalter in ihrer Existenz sehr hart. Es kann daher nicht sein, dass Festivals und kleine Veranstaltungen weiter verboten sind, aber eventuell mehrere tausend Personen unter dem Deckmantel der Versammlung munter in Kärnten aufmarschieren. Dies wäre nicht nur gesundheitspolitische fahrlässig sondern eine Verhöhnung der Unternehmer, die an den Veranstaltungsabsagen hart zu kämpfen haben“, so Schuschnig. „Ein Verbot gilt für alle“, insistiert der Landesrat.

„Wir dürfen nichts aufs Spiel setzen“

Er betont in der Presseaussendung, dass die positive Entwicklung in Kärnten hinsichtlich des Corona-Virus eine hart erkämpfte Grundlage für ein rasches Wiederhochfahren der Wirtschaft und des Tourismus sei. „Wir haben sehr früh und hart Maßnahmen gesetzt, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die niedrigen Fallzahlen in Kärnten zeigen, dass wir richtig gehandelt haben. Das werden wir nicht auf’s Spiel setzen. Das Ustascha-Treffen ist schon deshalb jedenfalls zur verhindern“, schließt Schuschnig.

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