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Leute - Kärnten
© pixabay.com

Kleine große Alltagshelden:

,,Danke an alle Kinder, die so gut durchhalten“

Kärnten – Derzeit danken wir vielen Alltagshelden. Verkäufern, Pflegern, Einsatzkräften und Pädagogen. Doch ein paar kleine Alltagshelden scheint jeder zu vergessen: Unsere Kinder. Für sie ist die Lage auch nicht einfach. ,,Die bekommen das doch nicht mit'', mögen einige sagen, jedoch spüren Kinder manchmal viel mehr als wir Erwachsenen. Die Aufregung, die Angst von Mama und Papa, die Veränderung im ganzen Land. Wir wollen hiermit allen Kindern danken, die so super durchhalten. 

 3 Minuten Lesezeit (379 Wörter)

Für viele ist die aktuelle Situation eine Belastung. So unbeschwert die Jüngsten in unserer Mitte aber auch wirken, dürfen wir nicht vergessen, dass die Situation auch für sie nicht immer einfach und vor allem nicht immer einfach zu verstehen ist. Wir möchten allen Kindern sagen: Danke liebe Kinder, dass ihr das alles akzeptiert, trotzdem euer Lächeln nicht verliert und uns die Zeit ein bisschen leichter macht.

Hinschauen, Hinhören

Warum muss ich im Geschäft eine Maske tragen? Warum sind Mama und Papa so beunruhigt? Warum darf ich Oma und Opa nicht sehen? Auch wenn Kinder diese Fragen nicht immer aussprechen, heißt das nicht, dass sie sich nicht damit beschäftigen. ,,Besonders jetzt, ist es wichtig die Bedürfnisse der Kinder wahrzunehmen und sensibel damit umzugehen“, schreibt uns eine Kärntner Elementarpädagogin und 5 Minuten Leserin.

Dem Kind ein Freund sein

Warum darf ich nicht auf den Spielplatz? Warum darf ich meine Freunde nicht sehen? Gibt es dieses Jahr keine Geburtstagsparty? Soziale Kontakte sind wichtig für die Entwicklung jedes Kindes. Freunde können zu echten Bezugspersonen und Vertrauten werden. ,,Ich weiß, dass nicht jeder die Zeit dafür hat, ewig mit seinem Kind zu spielen, dabei wäre das gerade jetzt so wichtig“, meint die Kärntner Elementarpädagogin. Sie weiß, dass es auch wichtig ist, dass Kinder alleine spielen können, vor allem im Sinne der Sprachförderung sei aber das gemeinsame Spiel umso wichtiger.

Eine neue Eingewöhnung könnte eine Herausforderung werden

Warum darf ich jetzt zu Hause bleiben? Warum ist kein Kindergarten/ keine Schule? ,,Vor allem für junge Kinder, ist es schwer zu begreifen, warum jetzt kein Kindergarten mehr ist. Viele haben sich erst im Herbst eingewöhnt“, erklärt die Pädagogin. ,,Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es meistens bis Jahreswechsel braucht, bis sich Kindergartenneulinge an die Gruppe und an uns Pädagogen gewöhnen. Jetzt wurden sie im März gezwungenermaßen wieder ,,herausgerissen“ aus dem System. Die erneute Eingewöhnung wird eine Herausforderung für Eltern, Pädagogen und für das Kind selbst“, schildert die Pädagogin ihre Befürchtungen. Sie hofft aber auf das Beste und freut sich schon, alle ihre Schützlinge wieder begrüßen zu dürfen.

 

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