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Die Pflegerin Kerstin Dobner, links, und DGKP Marina Maurer mit den Geschenken an die Heimbewohner.
Die Pflegerin Kerstin Dobner, links, und DGKP Marina Maurer mit den Geschenken an die Heimbewohner. © Hermine Maurer

Für ein "Lächeln in den Gesichtern":

Bunte Steine und Zeichnungen brachten Freude ins Heim

Treffen am Ossiacher See – Derzeit kann es in manchen Kärntner Pflegeheimen für die Heimbewohnerinnen und -bewohner aufgrund der ausbleibenden Besuche ziemlich einsam sein. Um dagegen etwas zu tun und manchen von ihnen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, wurden kleine Ostergeschenke mit großer Bedeutung in das Pflegeheim Laetitia in Treffen gebracht.

 2 Minuten Lesezeit (321 Wörter)

Zu den Osterfeiertagen wurden den Bewohnerinnen und Bewohnern vom Pflegeheim Laetitia in Treffen zahlreiche Geschenke gemacht. Insgesamt 90 bemalte und beschriftete Steine und viele Zeichnungen wurden ihnen übergeben, um mit einer kleinen Geste ein Lächeln in die Gesichter der Heimbewohner zu zaubern.

„Man braucht keine großen Geschenke“

Die bemalten Steine waren Teil der Facebook-Gruppen-Aktion Stanatour1, erzählt die Pflegeassistentin Kerstin Dobner im Gespräch mit 5-Minuten. Sie wurden mit viel Liebe und Hingabe von Kindern bemalt und mit Sprüchen beschriftet. Zusätzlich wurden im Kindergarten in Treffen zahlreiche Bilder gezeichnet und als Geschenk an das Pflegeheim überreicht. „Man glaubt oft, man braucht große Geschenke um jemandem eine Freude zu machen“, so Dobner. Die kleinen Geschenke, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheimes mit großer Freude angenommen wurden, würden jedoch das Gegenteil beweisen.

Bunte Steine als „Glücksbringer“

Das Konzept der ins Leben gerufenen „Stanatour“ sieht vor, dass die bemalten Steine in der Natur zurückgelassen werden, damit sie andere Naturliebhaber finden und fotografieren können. Das sei jedoch im Pflegeheim nicht umsetzbar. Daher würden die Steine vorraussichtlich bei den Bewohnern des Heimes bleiben. „Ich denke, bei den meisten Bewohnern wird er wohl als Glücksbringer am Nachtkästchen liegen“, so Dobner. Die Übergabe der kleinen Geschenke war, so die Pflegeassistentin, ein voller Erfolg: „Unsere Bewohner hatten eine große Freude und es konnte ihnen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert werden.“

Worum geht es bei der „Stanatour“

Das Prinzip ist ebenso simpel, wie genial: Steine werden gesammelt, bemalt, mit der Postleitzahl und dem Vermerk f (für Facebook) und #stanatour1 versehen und wieder in der freien Natur ausgesetzt. Gefundene Steine werden von den Mitgliedern fotografiert und mit der Angabe der beiden Postleitzahlen – wo der Stein entstanden ist und jetzt gefunden wurde – in der Facebook-Gruppe gepostet. So gehen die „Stana“ analog und digital auf Tour.

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