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Unternehmen wurde "gehackt":

Firmenmail gehackt: Betrüger forderten mehrere Hunderttausend Euro

Wolfsberg – Bisher unbekannte Täter verschafften sich einen Webmail-Zugang zum Emailkonto einer Prokuristin eines Unternehmens im Bezirk Wolfsberg. So konnten sie am 19. Februar 2020 missbräuchlich Mails zu ihren Gunsten abändern.

 Weniger als 1 Minute Lesezeit (102 Wörter) | Änderung am 20.04.2020 - 15.03 Uhr

Als „unsichtbarer dritter Mann“, wurde der Emailverkehr zwischen der Prokuristin und einem Handelspartner im Ausland nicht nur mitgelesen, sondern von den „Hackern“ auch zielgerichtet abgeändert und weitergeleitet. In der veränderten Mail wurde schließlich die Überweisung von mehreren Hunderttausend Euro auf ein Konto einer Bank in Belgien gefordert. Die unübliche Vorgehensweise und auch die unbekannten Bankdaten wurden seitens der Täter mit der derzeitigen schwierigen Lage aufgrund der „Covid 19“ Verordnung begründet. Durch ein klärendes Telefonat mit dem ausländischen Geschäftspartner und dem Unternehmen wurde der Sachverhalt bekannt und so konnte ein großer Schaden abgewendet werden.

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