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Politik - Kärnten
Landeshauptmann Peter Kaiser zeigte sich heute erfreut über die Absage des Kroatentreffens am Loibacher Feld.
Landeshauptmann Peter Kaiser zeigte sich heute erfreut über die Absage des Kroatentreffens am Loibacher Feld. © LPD Kärnten/Peter Just

"Ein Dorn im demokratischen Auge":

LH Kaiser über Kroatentreffen-Absage „erfreut“

Kärnten/Bleiburg – Nachdem das umstrittene Kroatentreffen am Loibacher Feld heuer fix abgesagt wurde, meldete sich auch Landeshauptmann Peter Kaiser zu dem Thema zu Wort. Er sei froh über die Absage und fordert die Bundesregierung dazu auf, das Treffen auch künftig nichtmehr in Österreich stattfinden zu lassen.

 1 Minuten Lesezeit (231 Wörter)

Erfreut zeigt sich Kärntens Landeshauptmann am heutigen Montag, dem 20. April, nach der offiziellen Absage des umstrittenen Kroaten-Treffens am Loibacher Feld aufgrund des Corona-Virus. „Wie zu erwarten, wird damit dieses Treffen, das Kärnten und Österreich Jahr für Jahr viele negative Schlagzeilen eingebracht hat, nicht stattfinden. Kärnten hat insbesondere in den vergangenen Jahren große Anstrengungen unternommen, um sich glaubhaft und nachhaltig von jedwedem extremen Gedankengut zu distanzieren, das Treffen am Loibacher Feld war in seiner Form immer ein Dorn in unserem demokratischen Auge“, so Kaiser, der auch auf seine Regierungserklärung bei seiner Wahl zum Landeshauptmann 2018 verweist. Darin hieß es: „Das Land Kärnten erteilt jeglicher Form politischer Extremismen eine unmissverständliche Absage. Das gilt auch und insbesondere für rechtsextreme Kundgebungen im Schoße einer als „kirchliche Prozession“ jährlich Mitte Mai stattfindenden Veranstaltung am Loibacher Feld.“

Kaiser appeliert an Bundesregierung

Leider habe man, wie auch der Verfassungsdienst des Landes in einem Gutachten zweifelsfrei festgestellt habe, seitens des Landes Kärnten keine rechtliche Möglichkeit, auf das Treffen einzuwirken oder dieses zu untersagen. Diese Kompetenz liege im alleinigen Verantwortungsbereich des Innenministeriums. Der Landeshauptmann appelliert nach der heute bekannt gewordenen Absage des für 16. Mai geplanten Treffens einmal mehr an die Bundesregierung, jetzt auf diplomatischem Wege mit Kroatien alles zu unternehmen, damit dieses höchst umstrittene Treffen auch zukünftig nicht mehr auf österreichischem Grund und Boden stattfindet.

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