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Fahrplan erwünscht

Ruf wird lauter: Sollen Schulen bald wieder eröffnen?

Kärnten – Kleinere Geschäfte durften bereits öffnen. Nun folgen bald Einkaufszentren sowie Frisöre und ähnliche Dienstleister. Momentan ist die Gastronomie Hauptgesprächsthema. Aber was ist mit Schulen?

 2 Minuten Lesezeit (243 Wörter) | Änderung am 21.04.2020 - 09.35 Uhr

Der Landeshauptmann Peter Kaiser erwartet sich eine rasche Klärung weiterer offener Fragen, was den Bereich der Bildung betrifft. „Schüler, Lehrer und Eltern brauchen hier rasch Gewissheit, wie es weitergeht. Wie sieht die heurige Notenfindung aus? Wird als Basis, die bisherige Leistung herangezogen? Wir es eine Zentralmatura geben können? Wird das Schuljahr verlängert oder vorher abgebrochen?“, will Kaiser etwa wissen.

Ruf nach Lösung aus Villach

Die Bildungsreferentin für Villach, Vizebürgermeisterin Irene Hochstetter-Lackner, ortete in einer Aussendung am gestrigen Montag, 20. April 2020, „Säumigkeit und Desinteresse des Bildungsministeriums.“ Sie fordert rasch kreative Lösungen und endlich Klarheit für tausende Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrkräfte. „Seit Wochen wird die Verantwortung für die Weiterbildung von Schulkindern insbesondere der Unterstufe an die Eltern abgetreten, und das, obwohl die meisten von ihnen selbst arbeiten müssen“, sagt Hochstetter-Lackner. Es gehe nicht darum, alles gleich zu machen wie vor der Krise. „Bildung muss künftig neu gedacht und entsprechend an die regionalen Gegebenheiten angepasst weitergegeben werden.“ Die Bildungsreferentin erwarte sich, dass es so rasch wie möglich kreative Lösungen gibt, wie man mit der Krise umgehen und Unterricht alternativ und unter Einhaltung aller Sicherheitsregelungen abhalten kann. Die Stadt Villach ist aber bereit, ihren Beitrag zu einer möglichst raschen Wiederherstellung des Schulbetriebes, natürlich unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen, zu leisten, heißt es in einer Aussendung.

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