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Aktuell - Kärnten
© Andy Wenzel / BKA

Durch Ärzte Attest

Gefährdete Mitarbeiter können freigestellt werden

Kärnten – In einer Pressekonferenz informierte die Bundesregierung heute, 21. April, über Maßnahmen für den besonderen Schutz von Risikogruppen.

 1 Minuten Lesezeit (208 Wörter) | Änderung am 21.04.2020 - 17.36 Uhr

Kürzlich fand eine Pressekonferenz mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober, der Präsidentin der Bundeskammer für Arbeiter und Angestellte, Renate Anderl, dem Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich, Karlheinz Kopf, dem Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, und dem Vorsitzenden des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger, Peter Lehner statt. Das große Thema waren die Maßnahmen für den Schutz der Risikogruppen.

Regierung lässt Risikogruppen freistellen

Durch die schrittweisen Lockerungen der Corona-Maßnahmen, sollen nun besonders die Risikogruppen geschützt werden. Daher wurde ein Katalog mit Krankheitsbildern erstellt. Personen, die an einer schweren Vorerkrankung leiden, werden laut Anschober einen Brief vom Sozialversicherungsträger bekommen. Damit soll dann ein Arzt aufgesucht werden, der über die Checkliste mit klar definierten Krankheitsbildern verfügt. Solle der Arzt feststellen, dass wirklich eine Gefährdung gegeben ist, wird dieser ein entsprechendes Attest ausstellen. Dieses könne die betroffenen Person den dem Arbeitgeber übermitteln.

Freistellung nur auf freiwilliger Basis

Dadurch wird dann die weitere Vorgehensweise am Arbeitsplatz beschlossen. Eine Freistellung von der Arbeit passiert auf freiwilliger Basis. „Niemand wird gezwungen, den Arzt für ein Attest aufzusuchen“, versichert Anschober. Weitere Möglichkeiten seien zum Beispiel,  das Home Office zu nutzen oder den Arbeitsplatz so einzurichten, dass die betroffenen Mitarbeiter nicht gefährdet sind.

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