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Wirtschaft - Villach
Die Infineon Technologies Austria AG hat beim Arbeitsmarktservice (AMS) für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit beantragt.
Die Infineon Technologies Austria AG hat beim Arbeitsmarktservice (AMS) für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit beantragt. © Infineon

Für zwei Monate

Infineon Villach: 1.500 Mitarbeiter ab 1. Mai in Kurzarbeit

Villach – Die Infineon Technologies Austria AG hat beim Arbeitsmarktservice (AMS) für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit beantragt. Diese startet am 1. Mai 2020 und ist vorerst für die Dauer von zwei Monaten geplant.

 1 Minuten Lesezeit (182 Wörter) | Änderung am 23.04.2020 - 09.20 Uhr

Die Kurzarbeit betrifft rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion und in produktionsnahen Wartungsbereichen am Standort Villach. Dazu zählen auch Leiharbeitnehmerinnen und -nehmer. Alle betroffenen Beschäftigten erhalten bei einer Beschäftigung im Ausmaß von 80 bzw. 85 Prozent weiterhin ein Nettomonatsentgelt in Höhe von 90 Prozent ihres bisherigen Nettoeinkommens.

Nachfrage sinkt

„Die Prognosen für die Entwicklung der Weltwirtschaft wurden aufgrund der Coronavirus-Pandemie massiv gesenkt. Wir gehen davon aus, dass sich die Nachfrage nach unseren Produkten in einigen Branchen stark abschwächt. Konkret sehen wir bereits einen signifikanten Auslastungsrückgang im Bereich Automotive“, so Thomas Reisinger, Vorstand für Operations bei Infineon Austria

Unternehmen ist stabil

Infineon Austria ist für die Zukunft stabil aufgestellt, bei den aktuellen Schritten geht es vor allem darum, „langfristig Arbeitsplätze zu sichern und die wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren.“ Erstmals können auch Leiharbeitnehmerinnen und -nehmer zur Kurzarbeit angemeldet werden. „Wir begrüßen, dass das neue Modell der Kurzarbeit diese Beschäftigungsgruppe miteinschließt“, so Reisinger. „Dadurch können wir eingearbeitete Fachkräfte halten, um beim Anspringen der Nachfrage wieder voll und ohne Verzögerung durchzustarten.“

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