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Der Besuch von Angehörigen oder Bekannten in den Kärntner Pflegeheimen wird ab 4. Mai wieder möglich sein.
Der Besuch von Angehörigen oder Bekannten in den Kärntner Pflegeheimen wird ab 4. Mai wieder möglich sein. © Pixabay

Unter strengen Schutzmaßnahmen:

Pflegeheim-Besuche ab 4. Mai wieder möglich

Kärnten – Bis Ende April gelten die von der Bundesregierung festgelegten Ausgangsbeschränkungen. Wie es danach weitergeht, soll bereits am morgigen Dienstag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben werden. Für Alten- und Pflegeheime gibt es aber bereits konkrete Pläne: Demnach sollen Besuche in den Kärntner Heimen schon ab 4. Mai wieder möglich sein.

 1 Minuten Lesezeit (239 Wörter) | Änderung am 27.04.2020 - 17.22 Uhr

Eines der wichtigsten Themen bei einer heutigen Videokonferenz der Gesundheitsreferentinnen und -referenten waren die österreichischen Reha-Einrichtungen. Wie LHStv.in Beate Prettner mitteilt, läuft deren vom Bund verordnete Schließung mit 30. April aus. Außerdem habe der Bund heute angekündigt, diese Verordnung nicht zu verlängern. „Das bedeutet, dass mit Anfang Mai die Reha-Einrichtungen als wichtiger Teil im Gesundheitsbereich ihren Betrieb langsam, schrittweise und unter Einhaltung von strengen Sicherheitskriterien wiederaufnehmen können“, so die Gesundheitsreferentin. Dazu zählen auch die Pflegeheime. Besuche in den Kärntner Pflegeheimen werden also ab 4. Mai, unter Berücksichtigung strenger Schutzmaßnahmen, wieder möglich sein.

Geltende Schutzmaßnahmen:

Bei den Besuchen in den Pflegeheimen gelten weiterhin strenge Schutzmaßnahmen. Dazu zählen:

  • Mindestens einer Meter Abstand halten
  • Regelmäßig Hände mit Seife waschen oder desinfizieren
  • Mund, Augen und Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden
  • Räume regelmäßig lüften
  • Bei Anzeichen von Krankheit zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden

Enge Abstimmung bei Ehrenamtlichkeits-Unterstützungen

Ein weiteres Thema in der Videokonferenz war der von Landeshauptmann Peter Kaiser befürchtete „Einbruch in der Ehrenamtlichkeit“. Dies würde die aktuelle Situation vieler Vereine in der Corona-Krise zeigen. Einig war sich Kaiser mit den anderen Landeshauptleuten darin, dass es bei entsprechenden Unterstützungen eine enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern geben müsse. „Jeder Steuereuro sollte hier so effektiv wie möglich eingesetzt werden“, betonte Kaiser.

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