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Wirtschaft - Kärnten
Viele produzierende Handwerksbetriebe, wie etwa Tischler, nehmen trotz der momentan erschwerten Arbeitsbedingungen ihre wirtschaftliche Verantwortung wahr.
Viele produzierende Handwerksbetriebe, wie etwa Tischler, nehmen trotz der momentan erschwerten Arbeitsbedingungen ihre wirtschaftliche Verantwortung wahr. © WKK/Erich Varh

Großer Trend zu heimischen Hölzern:

Kärntens Tischler liefern auch in der Krise maßgenaue Arbeit

Kärnten – In beinahe allen Kärntner Tischlereien wird aktuell produziert. Auch neue Aufträge werden dank digitaler Möglichkeiten abgewickelt. So kann der Tischler des Vertrauens auch vom Sofa aus erreicht werden.

 2 Minuten Lesezeit (272 Wörter)

Viele produzierende Handwerksbetriebe nehmen trotz der momentan erschwerten Arbeitsbedingungen ihre wirtschaftliche Verantwortung wahr, sichern mit der Aufrechterhaltung ihrer Betriebe regionale Arbeitsplätze und erhalten die heimische Wertschöpfung, heißt es in einer heutigen Aussendung der Wirtschaftskammer Kärnten.

Tischler vom Sofa aus erreichbar

„Anfragen und Beratungen werden heute sehr einfach via Internet abgewickelt“, erklärt Landesinnungsmeister Valentin Lobnig und führt aus: „Die Kunden können Entwürfe und Planungen bequem zu Hause auf ihren Bildschirmen betrachten und sogar mittels Konferenzschaltung mit dem Tischler durchbesprechen. Dazu sind keine besonderen Computerkenntnisse erforderlich.“ Das oft notwendige Ausmessen der Räume und Gegebenheiten vor Ort sowie die Montage der Möbel ist auch jetzt möglich und erlaubt. „All das geschieht selbstverständlich unter Einhaltung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen“, versichert der Innungsmeister.

Heimische Hölzer im Trend

Tischlereien sind Nahversorger, die meist Mitarbeiter aus der näheren Umgebung beschäftigen und auch ihre Materialien bei Lieferanten aus der Region beziehen. So wird bei Einstellen heimischer Tischler die regionale Wertschöpfung erhalten und außerdem ein Beitrag zu einem nachhaltigen und klimafreundlichen Wirtschaften geleistet. Bereits vor Corona hat sich der Trend zurück zu heimischen Hölzern abgezeichnet, heißt es seitens der Kärntner Wirtschaftskammer. „Somit wird das neue Möbelstück nicht nur regional erzeugt, sondern kommt quasi aus dem Wald ums Eck“, so Lobnig und meint: „Selbstverständlich sind sich die Betriebe gerade jetzt ihrer besonderen Verantwortung gegenüber Mitarbeitern und Kunden bewusst und halten konsequent alle Maßnahmen zu deren Schutz ein. Auch in Zeiten wie diesen sind wir gerne für Sie da und freuen uns über Ihre Aufträge.“

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