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Aktuell - Kärnten
© Pixabay

Mögliche Schadsoftware

Achtung: Gefälschte Polizei-Mail im Umlauf

Kärnten – Zurzeit kursiert eine Mail mit dem Betreff "Letzte Einladung der Polizei". Darin werden die Empfänger aufgefordert, mit der Polizei Kontakt aufzunehmen und die Anhänge zu öffnen. Wie das Bundeskriminalamt bekannt gibt, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Schadsoftware.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter)

Die Meldestelle des Cybercrime Competence Centers (C4) des Bundeskriminalamtes (BK) verzeichnet seit 28. Aprils 2020 eine Welle an betrügerischen Mails. Darin werden die Adressaten aufgefordert, im Zusammenhang mit einer angeblichen laufenden Untersuchung, mit der Polizei in Kontakt zu treten und die im Mail übermittelten Anhänge zu überprüfen. Nach derzeitigem Wissenstand wird versucht, mit der Mail Schadsoftware mit zu versenden- beziehungsweise versucht, Schadsoftware nachzuladen. Die diesbezüglichen Ermittlungen sind noch im Gange.

Richtiges Verhalten

Bei der Nachricht handelt es sich um eine Totalfälschung. Das Bundeskriminalamt rät allen Empfängern dieser Schreiben, diese nicht zu beantworten und auf keinen Fall die Anhänge zu öffnen.

Weitere Tipps

  • E-Mail sofort löschen.
  • Falls der Anhang geöffnet wurde: Netzwerkverbindung trennen und das System auf Schadsoftware überprüfen und bei Bedarf einen IT-Techniker zu Rate ziehen.
  • Falls bereits ein Schaden eingetreten ist: Anzeige in einer Polizeiinspektion erstatten.
  • Behörden verschicken niemals eine E-Mail, außer du gibst im Vorhinein deine ausdrückliche Zustimmung.
  • Überlege, ob du von der betreffenden Stelle eine Nachricht erhalten solltest, wenn dies nicht der Fall ist, halte Rücksprache mit den offiziellen Stellen.
  • Im Zweifel gilt immer, öffne keine Links oder Anhänge und prüfe die E-Mail zuerst genau.
  • Schaue dir die Absenderadresse genau an, diese stimmt mit keiner offiziellen E-Mail überein.
  • Achte auf eine persönliche Anrede. Fehlt diese, kann man von einer Massensendung ausgehen.
  • Sei misstrauisch: Bedenke, dass E-Mails leicht mit Logos von Behörden nachgebaut werden können – sie sehen oft aus wie echt.
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