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Wirtschaft - Villach
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Corona Hilfspaket

Hilfe für Gastro: Villachs Gastgärten werden jetzt größer

Villach – Villachs Stadtregierung unter Bürgermeister Günther Albel hat mit „Gemeinsam für Villach“ ein zweites Corona Hilfspaket geschnürt. Unternehmer, Gastronomen, Kulturtreibende, Schüler – alle sollen davon profitieren. Zu den Maßnahmen zählt auch die kostenlose Erweiterung von Gastgärten.

 4 Minuten Lesezeit (585 Wörter) | Änderung am 30.04.2020 - 22.43 Uhr

Es ist den Parteien SPÖ, ÖVP und FPÖ gelungen, ein Bündel an Maßnahmen zu erstellen, das effiziente Hilfe gewährleistet. Herzstück ist Kärntens größte Gutschein-Aktion: Sie soll sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Händlerinnen und Händlern ein attraktives Shopping-Erlebnis in der Innenstadt ermöglichen.

Gutschein-Aktion für die Innenstadt

Um das Geschäft nach der Corona-Zwangspause in Villach anzukurbeln, stellt die Stadt 150.000 Euro zur Verfügung. Wer ab Mittwoch, 6. Mai, „Villach Gutscheine“ im Wert von je 10 Euro kauft, muss dafür nur 7,50 Euro zahlen. Gutscheine im Wert von 100 Euro gibt es also um 75 Euro. Die restlichen 25 Prozent übernimmt die Stadt. Pro Person gilt ein Limit von 300 Euro. Bei voller Ausschöpfung des Angebots wird aus dem 150.000-Euro-Topf der Stadt Villach ein 600.000-Euro-Paket für den Handel. Einlösbar sind die Gutscheine bei derzeit rund 130 City-Shops und –Gastrobetrieben (eine Liste findet sich im Internet auf stadtmarketing-villach.at). Die Zahl der teilnehmenden Geschäfte dürfte in den kommenden Tagen steigen: Unternehmerinnen und Unternehmer, die der Kooperation noch beitreten wollen, mögen sich beim Stadtmarketing melden. Bonus: Für heuer entfällt der Jahresleistungsbeitrag.

Gratis Gastgärten

Zu den Punkten, die heute im Gemeinderat beschlossen werden sollen, zählt auch die kostenlose Vergrößerung von Gastgärten. „Für Gastgärten werden bis Ende August keine Tarife verlangt. Zudem dürfen Wirtinnen und Wirte die Gärten, sofern dies im Einzelfall rechtlich möglich ist, flächenmäßig vergrößern, um Abstandsregeln einzuhalten“, heißt es in einer Aussendung der Stadt Villach.

Gratis-Parken

Die Stadt Villach erlässt auch im Mai die Gebühren in Kurzparkzonen. Die Parkdauer wird mit 4. Mai (Montag) wieder auf drei Stunden beschränkt, um Dauerparker zu verhindern.

Wohn- und Kulturhilfe

Die Stadt aktiviert einen Kautionsfonds in der Höhe von 200.000 Euro. Wer Probleme mit der Kaution für eine Wohnung hat und von keiner anderen Stelle Hilfe erhält, kann bei der Stadt um Unterstützung ansuchen. Die Rückzahlung erfolgt in Monatsraten.  Die aus Gesundheitsgründen vorgeschriebene Abstands-regelungen im Publikumsbereich bewirken, dass Kulturtreibende nicht genug Einnahmen lukrieren, um Saalmieten zu begleichen. Die Stadt Villach stellt daher den Kleinen und den Großen Bambergsaal sowie den Paracelsussaal im Rathaus nach Verfügbarkeit für Einzeltermine gratis zur Verfügung. Auch Volkshäuser können von Kulturtreibenden kostenlos benützt werden. Im Paracelsussaal können Vorführungen zudem kostenlos ins Internet übertragen werden.

Hilfe für Schüler

Damit auch Schülerinnen und Schülern ohne PC am Heim-unterricht teilnehmen können, stellen Stadt und Infineon 100 gebrauchte, wiederhergestellte Notebooks im Wert von 18.000 Euro zur Verfügung.

Bäder-Hilfe

Den Pächtern der städtischen Bäder wird die Pacht bis auf Weiteres erlassen. Die städtische Plakatierung gewährt Unternehmen bis Ende Juli einen Sonderrabatt für die elektronischen Werbeflächen an den Stadteinfahrten. Wer ein Sujet für mindestens eine Woche bucht, erhält eine zweite Woche gratis dazu.

Zwei Hilfspakete für Villach

Das Gesamtvolumen des zweiten Corona-Pakets beträgt rund 500.000 Euro. „Wir wollen punktgenau und rasch helfen – ohne bürokratische Hürden für die Betroffenen“, sagt Bürgermeister Günther Albel. Er verweist darauf, dass die Stadtsenatsparteien bereits vor Wochen ein erstes Hilfspaket beschlossen haben. Dabei wurden Unternehmerinnen und Unternehmern zahlreiche Abgaben, Gebühren und Tarife gestrichen oder gestundet, die Kurzparkzonen wurden zunächst bis Ende April aufgehoben und die Mittel für Sozialhilfe um 750.000 Euro erhöht. Der Gesamtumfang des ersten Paketes beläuft sich auf mehr als eine Million Euro.

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