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Aktuell - Klagenfurt
© Dieter Kulmer Photography

Pyramidenkogel

Verwirrung um Aus­flugs­ziele: Polizei vor Ort

Keutschach – Laut der Bundesregierung dürfen Freizeitattraktionen ab 29. Mai wieder aufsperren. Doch dabei gibt es einige Ausnahmen. Dazu zählt zum Beispiel der Pyramidenkogel, der seit heute wieder offen hat. Die Verwirrung um die Regelung sorgte am frühen Nachmittag sogar für einen Polizeieinsatz bei dem beliebten Ausflugsziel.

 2 Minuten Lesezeit (240 Wörter) | Änderung am 01.05.2020 - 17.47 Uhr

Seit heute, 1. Mai, hat der Pyramidenkogel-Turm wieder geöffnet. Auch die Ausgangsbeschränkungen endeten am heutigen Tage. Das beliebte Ausflugsziel wurde also bereits von einigen Menschen besucht. Dies führte sogar zu einem Polizeieinsatz. Man war sich scheinbar unsicher, ob der Pyramidenkogel wirklich schon aufsperren durfte. Immerhin verkündete die Bundesregierung kürzlich, dass Freizeitattraktionen erst wieder mit 29. Mai öffnen dürften. Doch es scheint einige Ausnahmen zu geben.

„Grundloser Polizeieinsatz“

„Die Polizei hatte keinen Grund für diesen Einsatz. Der Pyramidenkogel darf ab heute öffnen. Laut der Verordnung hat die Polizei nicht das Recht, den Pyramidenkogel zu räumen oder zu schließen“, schilderte uns der Keutschacher Bürgermeister Karl Dovjak auf Anfrage. Für den Polizeieinsatz gab es laut ihm also keine rechtliche Grundlage. Er wurde nach kurzer Zeit wieder beendet. „Die Gemeinde Keutschach würde sich niemals gegen das Gesetzt stellen“, macht der Bürgermeister deutlich.

Mitarbeiter freuen sich auf die Arbeit

Dovjak sei erleichtert, dass das beliebte Ausflugsziel wieder öffnen durfte und auch die 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder zur Arbeit gehen können. „Natürlich werden alle erforderlichen Schutzmaßnahmen eingehalten. Wenn die Leute keine eigenen Masken haben, werden sogar welche verteilt“, erzählt der Bürgermeister. Er weist außerdem darauf hin, dass auch die Burg Hochosterwitz wieder für Besucher offen haben. Der Zauberwald öffnet mit 29. Mai. „Falls es uns vorher erlaubt wird, dann können wir früher aufsperren“, verrät Familie Reichenhauser.

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