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Nur eine von 1.432 getesteten Personen war mit dem Coronavirus infiziert.
Nur eine von 1.432 getesteten Personen war mit dem Coronavirus infiziert. © Pixabay

Positiver Trend:

Dunkelziffer: Nur eine von 1.432 Personen positiv getestet

Österreich/Kärnten – Am heutigen Montag, dem 4. Mai, traten Wissenschaftsminister Heinz Faßmann, Elisabeth Puchhammer, Virologin der Medizinischen Universität Wien und Matea Paškvan, Studienprojektleiterin der Statistik Austria, vor die Presse und informierten über die Ergebnisse der zweiten Dunkelzifferstudie. Das erfreuliche Ergebnis: Nur einer von den durchgeführten 1.432 Tests war aktiv erkrankt.

 1 Minuten Lesezeit (201 Wörter) | Änderung am 04.05.2020 - 10.53 Uhr

Nach der ersten Stichprobenuntersuchung auf eine Infektion mit dem Coronavirus durch das Sozialforschungsinstitut SORA wurde eine zweite Studie zur Abschätzung der Dunkelziffer der Infizierten durchgeführt. Die Ergebnisse liegen nun vor und wurden im Rahmen einer heutigen Pressekonferenz präsentiert.

Auswahl per Zufallsverfahren

Für die Studie wurde in einem Zufallsverfahren eine Stichprobe von 1.432 Personen erreicht und ein verwertbarer Test durch das Rote Kreuz durchgeführt. Die Teilnahme erfolgte freiwillig. Von den 1.432 Tests wurde nur eine Person auf das Coronavirus positiv getestet, bestätigte Faßmann in der heutigen Pressekonferenz. Hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung hieße das, dass in Österreich ungefähr 3.400 Personen aktiv erkrankt sind. Dabei gibt es jedoch eine Schwankungsbreite und die Obergrenze in Österreich liegt derzeit bei 11.000 Infizierten.

Zweite Ausbruchswelle kann stattfinden

Trotz der positiven Entwicklungen warnt Faßmann jedoch vor einer zweiten Ausbruchswelle. Bei Tests in Hot-Spots, wo Covid-19 stark ausgebreitet war, sei der Anteil an immunisierten eher gering gewesen. Daher könne eine zweite Welle an Ausbrüchen durchaus stattfinden. Lokale Herde müssen, so Faßmann, weiterhin konsequent bekämpft werden. Die Gefahr sei erst mit wirksamen Impfungen und getesteten Therapien gebannt. Eine dritte Untersuchung wird in der zweiten Maihälfte durchgeführt.
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