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Politik - Kärnten
Der ÖVP-Clubobmann im Kärntner Landtag, Markus Malle, hofft, dass die geleisteten Arbeitsstunden im Homeoffice oder am Arbeitsplatz korrekt abgerechnet werden.
Der ÖVP-Clubobmann im Kärntner Landtag, Markus Malle, hofft, dass die geleisteten Arbeitsstunden im Homeoffice oder am Arbeitsplatz korrekt abgerechnet werden. © Montage Pixabay / ÖVP

Bei Kurzarbeit:

ÖVP-Malle appelliert: „Geleistete Stunden korrekt abrechnen!“

Kärnten – Die geleisteten Stunden in der Kurzarbeit werden erst nachträglich abgerechnet. In einer Presseaussendung appelliert der VP-Clubobmann Markus Malle jedoch, die Stunden korrekt abzurechnen, denn: „Weniger Stunden anzugeben, ist kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug!“

 2 Minuten Lesezeit (247 Wörter) | Änderung am 05.05.2020 - 07.01 Uhr

Anfang Mai sind in Kärnten 57.351 Arbeitnehmer zur Kurzarbeit angemeldet. „Das ist eine äußerst schwierige Situation, Kurzarbeit hilft aber die Krise durchzustehen“, sagt ÖVP-Clubobmann im Kärntner Landtag, Markus Malle, in einer aktuellen Presseaussendung. Darin heißt es, dass in den letzten Tagen und Wochen häufig Vertreter der Neuen Volkspartei in Kärnten darauf aufmerksam gemacht worden seien, dass Mitarbeiter in vielen Unternehmen mehr Arbeitsstunden leisten, als beim AMS im Vorfeld angegeben wurden. „Das freut mich“, so Malle, „denn es zeigt, dass es mehr Arbeit gibt, als viele zu Beginn der Krise befürchtet haben.“ Positiv sei das sowohl für die Unternehmer, als auch für die Arbeitnehmer. „Die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden der Mitarbeiter werden immer nachträglich abgerechnet“, klärt Malle auf.

Malle fordert Solidarität und Fairness

Zur nachträglichen Meldung von Stunden appelliert Malle an die Kärntner Unternehmer: „Rechnen Sie die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden Ihrer Mitarbeiter unbedingt korrekt ab!“ Eine herausfordernde Situation wie die Aktuelle sei nur mit Solidarität und auch Fairness zu meistern. „Weniger Arbeitsstunden in der Abrechnung anzugeben, als tatsächlich geleistet wurden, ist kein Kavaliersdelikt, sondern glasklar Betrug“, stellt Malle unmissverständlich fest. „Gerade in einer so schweren Krise kann sich das verdient gute Image der Kärntner Wirtschaft keine schwarzen Schafe leisten.“ Wenn sich alle an das Gebot der Solidarität halten, sei Malle überzeugt, dass die Kärntner Wirtschaft mit ihren mutigen Unternehmern und engagierten Mitarbeiter erfolgreich aus dem Lockdown herauskommen wird.

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